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Starker Anstieg der Infektionen: Ungarn verschärft Corona-Lockdown

  • Die Corona-Infektionszahlen in Ungarn schießen in die Höhe.
  • Die Regierung verschärft deshalb die Schutzmaßnahmen.
  • Bis auf wenige Ausnahmen muss etwa der gesamte Handel schließen.
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Budapest. Angesichts der stark steigenden Anzahl der Infektionen mit dem Coronavirus verschärft Ungarn die Maßnahmen, die die Ausbreitung der Pandemie bremsen sollen. Ab kommendem Montag muss der gesamte Handel außer Lebensmittelgeschäften, Apotheken, Drogerien und Tankstellen für mindestens zwei Wochen zusperren. Das erklärte Kanzleramtsminister Gergely Gulyas am Donnerstag in einer Online-Pressekonferenz.

Auch alle Dienstleister müssen für zwei Wochen den Betrieb einstellen. Die Unterstufen der Schulen und die Kindergärten schließen ab Montag bis zum Ende der Osterferien am 7. April. Schon seit letztem November gelten in Ungarn durchgängig Corona-Beschränkungen. So sind die Gaststätten geschlossen, ebenso die Universitäten und die Oberstufen der Schulen. Darüber hinaus gilt eine nächtliche Ausgangssperre zwischen 20.00 und 05.00 Uhr früh. Touristische Reisen über die Landesgrenzen hinweg sind nicht möglich.

Ungarn ist in den letzten Wochen von der Pandemie stark erfasst worden. Am Donnerstag verzeichneten die Behörden in dem Zehn-Millionen-Einwohner-Land 6278 Neuansteckungen mit dem Coronavirus. Am Donnerstag vor zwei Wochen waren es noch 2853 Fälle gewesen. Auch die Sterblichkeit ist in Ungarn hoch - seit Beginn der Pandemie vor einem Jahr starben 15.476 Menschen an den Folgen einer Corona-Infektion.

RND/dpa

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