Umfrage: Zwei Drittel sind unzufrieden mit Corona-Management

  • Im ARD-Deutschlandtrend zeigen sich knapp zwei Drittel der Menschen unzufrieden damit, wie die Politik die Corona-Maßnahmen begründet und erklärt.
  • Mit Blick auf das Impfen wächst die Zufriedenheit.
  • Doch die Bewertung der Impfkampagne hängt stark vom Alter ab.
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Berlin. Knapp zwei Drittel der Menschen in Deutschland sind aktuell unzufrieden damit, wie die Politik die Corona-Maßnahmen begründet und erklärt. Allerdings hat sich der Anteil der Unzufriedenen gegenüber dem April verringert, wie der von infratest dimap erhobene Deutschlandtrend des ARD-„Morgenmagazins“ (Freitag) ergab.

65 Prozent der Wahlberechtigten sind demnach unzufrieden damit, wie die Corona-Maßnahmen kommuniziert werden. Im Vergleich zum April sind dies 7 Prozentpunkte weniger.

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Zufrieden mit der Erklärung und Begründung der Schritte sind 32 Prozent der Befragten, 5 Prozentpunkte mehr als im April.

Positive Bewertung der Impfkampagne steigt

Gegenüber April von 15 auf 36 Prozent gestiegen ist die positive Bewertung der Impfkampagne. 62 Prozent sind mit dem Impfmanagement unzufrieden, 21 Prozentpunkte weniger als Anfang April.

Die Bewertung der Impfkampagne hängt laut Umfrage stark vom Alter der Befragten ab. Bei den über 65-Jährigen stellt die Hälfte (50 Prozent) der Impfkampagne ein positives Zeugnis aus, bei den unter 65-Jährigen sind es nur etwa drei von zehn.

RND/dpa

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