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Umfrage zur US-Wahl: Unterstützung für Biden mehrheitlich wegen Ablehnung Trumps

  • Die heiße Phase vor der US-Wahl hat begonnen.
  • Am Montag beginnt der Nominierungsparteitag der Demokraten in Milwaukee.
  • Derweil hat eine Umfrage ergeben, dass viele Amerikaner Herausforderer Joe Biden nur deshalb unterstützen würden, weil sie Donald Trump klar ablehnen.
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Washington. Der designierte Präsidentschaftsbewerber der Demokraten, Joe Biden, zieht seinen Zuspruch einer neuen Wählerumfrage zufolge zum großen Teil aus der Unbeliebtheit des Amtsinhabers Donald Trump. 58 Prozent der Befragten, die nach eigenen Angaben am 3. November für Biden stimmen wollen, begründeten dies damit, dass sie gegen Trump seien, berichteten der TV-Sender NBC News und das "Wall Street Journal" am Sonntag. Die Umfrage, die einen Tag vor dem Auftakt des Parteitags der Demokraten am Montag veröffentlicht wurde, sieht Biden mit neun Prozentpunkten Vorsprung vor seinem republikanischen Rivalen.

Die Umfragen sind mit Vorsicht zu genießen. Bis zur Wahl in mehr als zwei Monaten kann noch viel passieren - außerdem ist das Wahlsystem in den USA kompliziert. Die Umfragen im Vorfeld der Wahl 2016 hatten nicht erwarten lassen, dass Trump als Gewinner hervorgehen wird.

Beim viertägigen Parteitag, der wegen der Corona-Pandemie weitgehend online abgehalten wird, küren die Demokraten Biden offiziell als Kandidaten. Bei der Veranstaltung wird es auch darum gehen, Geschlossenheit in der Partei zu demonstrieren. Die Präsidentschaftskandidatur war hart umkämpft.

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Sollte das Duo die Wahl am 3. November gewinnen, würde die 55-Jährige die erste Frau, die als Vizepräsidentin ins Weiße Haus einzieht.  © Reuters

Der linke Senator und unterlegene Vorwahlrivale Bidens, Bernie Sanders, sagte dem Sender ABC am Sonntag, viele seiner Unterstützer seien zwar nicht begeistert von Biden. "Aber ich denke, es gibt ein überwältigendes Verständnis dafür, dass Donald Trump besiegt werden muss, dass Biden gewählt werden muss." Beginnend am Tag nach der Wahl werde dann alles dafür getan, dass eine Regierung gebildet werde, "die für uns alle arbeitet", sagte Sanders.

RND/dpa

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