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Umfrage: Grüne fallen unter 20-Prozent-Marke - Baerbock verliert an Zustimmung

  • Auch in dieser Woche verlieren die Grünen in einer Umfrage an Zustimmung.
  • Zum ersten Mal seit Anfang März fällt die Partei in der Beliebtheit der Wähler unter die 20-Prozent-Marke.
  • In der Direktwahlfrage verliert ihre Kandidatin Baerbock ebenfalls.
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Berlin. Die Grünen sind in einer Forsa-Umfrage für das RTL/ntv-Trendbarometer zum ersten Mal seit Anfang März wieder unter die 20-Prozent-Marke gefallen. Wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre, kämen die Grünen demnach auf 19 Prozent (minus ein Prozentpunkt im Vergleich zur Vorwoche). Die Union bliebe bei 30 Prozent und damit stärkste politische Kraft.

Auch die Meinungsforschungsinstitute Insa und YouGov sahen die Grünen zuletzt unter 20 Prozent, alle Umfragen bestätigen einen großen Vorsprung der Union.

Laschet in Direktwahl vor Baerbock und Scholz

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SPD und AfD können laut Forsa jeweils einen Prozentpunkt im Vergleich zur Vorwoche zulegen. Die SPD kommt demnach aktuell auf 15 Prozent, die AfD auf 10 Prozent. Die FDP erreicht 11 Prozent, die Linke 7 Prozent. 8 Prozent würden sich den Angaben zufolge für eine der sonstigen Parteien entscheiden. Die Zahl der Nichtwähler und Unentschlossenen liegt den Angaben zufolge mit 22 Prozent etwas unter dem Anteil der Nichtwähler bei der Bundestagswahl 2017 (23,8 Prozent).

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Wenn es eine Direktwahl fürs Kanzleramt gäbe, würden sich laut Forsa derzeit 25 Prozent für den Unionskandidaten Armin Laschet entscheiden – genauso viele wie in der Vorwoche. Annalena Baerbock, Kanzlerkandidatin der Grünen, verliert demnach zwei Prozentpunkte und kommt auf 19 Prozent. SPD-Kandidat Olaf Scholz erreicht mit 16 Prozent zwei Punkte mehr als in der Vorwoche. 40 Prozent würden nach wie vor keinem der drei ihre Stimme geben.

Umfragen sind keine Prognosen auf Wahlausgang

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Wahlumfragen sind generell immer mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten.

Das Institut gibt eine statistische Fehlertoleranz von 2,5 Prozentpunkten an. Grundsätzlich spiegeln Umfragen nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen auf den Wahlausgang.

RND/dpa

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