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Umfrage der Heinrich-Böll-Stiftung

Befragte wünschen sich Energie und Verteidigung als höchste Prioritäten der EU

Ein Ausbilder spricht während eines Ausbildungsmoduls des Projektes „Ungediente für die Reserve" des Landeskommandos Hessen auf dem Truppenübungsplatz Hammelburg im Schießsimulator AGSHP (Ausbildungsgerät Schießsimulator Handwaffen/ Panzerabwehrhandwaffen) mit Jäger Max Kröpke. (Symbolbild)

Brüssel. Energieunabhängigkeit und Verteidigungsfähigkeit sollten nach Ansicht vieler Bürgerinnen und Bürger höchste Priorität in der Europäischen Union haben.

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Mehr als zwei Drittel der Teilnehmenden einer repräsentativen Studie der Heinrich-Böll-Stiftung und des Progressiven Zentrums Berlin sagen, Unabhängigkeit von russischer Energie sollte ganz oben auf der Agenda der EU stehen. Bei der Verteidigungsfähigkeit sieht das mehr als die Hälfte der Beteiligten so.

Erster Auftritt außerhalb Kiews: Selenskyj besucht Soldaten an der Front

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat am Sonntag die Front in der Region Charkiw besucht.

Auf den Plätzen dahinter folgen der Kampf gegen die Inflation (knapp 35 Prozent) sowie Lebensmittelsicherheit (rund 30 Prozent). Die Untersuchung sollte Montagmorgen vorgestellt werden und lag der Deutschen Presse-Agentur vorab vor.

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Befragte loben bisherige Reaktion der EU auf Krieg in der Ukraine

Auf die Frage „Welche Ziele sollten nach Russlands Angriff auf die Ukraine die höchste Priorität in der EU haben?“ konnten drei verschiedene Antworten gegeben werden. Als vergangenes Jahr gefragt wurde, was die wichtigsten Prioritäten in der Europapolitik der neuen Bundesregierung sein sollten, standen eine Gemeinsame Asylpolitik, die Durchsetzung von Rechtsstaatlichkeit und soziale Mindeststandards in der EU noch ganz oben auf der Agenda.

+++ Lesen Sie alle aktuellen News und Entwicklungen zu Russlands Krieg gegen die Ukraine in unserem Liveblog +++

Große Zustimmung gibt es den Umfrageergebnissen zufolge für die bisherige Reaktion der EU auf Russlands Invasion in die Ukraine. Mehr als 70 Prozent der Teilnehmenden halten die bisher beschlossenen Sanktionen und die Unterstützung der Ukraine für angemessen. Unterschiede bei den Antworten zeigen sich den Angaben zufolge jedoch je nach Parteianhängerschaft.

Während die größte Unterstützung im Lager der Grünen (mehr als 90 Prozent) gemessen wurde, halten knapp 70 Prozent der AfD-Anhänger die EU-Reaktionen auf Russlands Krieg für unangemessen. Bei der SPD liegen die Zustimmungswerte bei rund 87, bei der CDU/CSU bei rund 78, der FDP um die 70 und der Linken bei ungefähr 55 Prozent.

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RND/dpa

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