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Umfrage: Klimaschutz verliert während Corona-Krise an Bedeutung

  • Die Corona-Krise überschattet alles auch.
  • Auch was die größten Sorgen und Nöte der Deutschen angeht.
  • So ist einer Umfrage zufolge der Klimaschutz deutlich unwichtiger geworden.
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Berlin. Die Corona-Krise und ihre Folgen sind laut einer aktuellen Umfrage für viele Bürger derzeit die wichtigsten Probleme in Deutschland. Für 60 Prozent der Befragten stellt die Pandemie das größte Problem dar, gefolgt von den negativen Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft (44 Prozent), wie aus dem am Samstag veröffentlichten RTL/ntv-Trendbarometer hervorgeht. Demnach büßt der Umwelt- und Klimaschutz auf lange Sicht an Bedeutung ein: Im Sommer vergangene Jahres nannten ihn noch 37 Prozent als drängendstes Problem, heute sind es nur noch 10 Prozent.

Auch die Zuwanderung wird nur noch von 11 Prozent der Befragten als größtes Problem empfunden (Juli/August: noch 29 Prozent). Lediglich für viele Anhänger der AfD (41 Prozent) ist die Zahl der Flüchtlinge und Ausländer in Deutschland nach wie vor das größte Problem. Damit bewerten AfD-Anhänger die Zuwanderung als nahezu ebenso wichtig wie die Corona-Krise (42 Prozent).

In der Sonntagsfrage sieht es weiterhin gut für die Union aus: CDU/CSU bleiben im Vergleich zur Vorwoche laut RTL bei 39 Prozent. Die SPD kommt erneut auf 16 Prozent, die Grünen wieder auf 15 Prozent. Die FDP gewinnt mit 6 Prozent einen Prozentpunkt, die AfD verliert einen und rutscht mit 9 Prozent wieder unter die 10-Prozent-Marke.

RND/dpa

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