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Umfrage: Grüne verlieren weiter – Deutsche fürchten sich vor der Zukunft

  • Der Umfragekaiser befindet sich weiter im Sinkflug: die Grünen.
  • Nur noch 14 Prozent der Bevölkerung würden der Partei ihre Stimme geben.
  • Auch die Union verliert – dennoch würde es für eine Fortsetzung der GroKo reichen.
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Den Grünen setzt die Corona-Krise weiter zu: Sie können nur noch 14 Prozent der Befragten überzeugen. Die Partei verliert damit einen weiteren Prozentpunkt gegenüber der Vorwoche. Vor etwa zwei Monaten war die Partei noch fast auf Augenhöhe mit der regierenden Union. CDU und CSU büßen ebenfalls einen Prozentpunkt ein. SPD und AfD gewinnen jeweils einen Prozentpunkt, die Werte der übrigen Parteien bleiben unverändert. Zu diesem Ergebnis kommt das aktuelle RTL/NTV-Trendbarometer von Forsa.

Bei einer Bundestagswahl könnten die Parteien demnach derzeit mit folgendem Ergebnis rechnen: CDU/CSU 38 Prozent (Bundestagswahl 32,9 %), SPD 17 Prozent (20,5 %), FDP 6 Prozent (10,7 %), Grüne 14 Prozent (8,9 %), Linke 8 Prozent (9,2 %), AfD 10 Prozent (12,6 %). 7 Prozent würden sich für eine der sonstigen Parteien entscheiden (5,2 %). Die Zahl der Nichtwähler und Unentschlossenen liegt derzeit bei 26 Prozent (23,8 %).

Die Ergebnisse im Detail:

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CDU/CSU: 38 Prozent (+5,1 Prozent zur Bundestagswahl)

SPD: 17 Prozent (-3,5 Prozent zur Bundestagswahl)

FDP: 6 Prozent (-4,7 Prozent zur Bundestagswahl)

Grüne: 14 Prozent (+5,1 Prozent zur Bundestagswahl)

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Linke: 8 Prozent (-1,2 Prozent zur Bundestagswahl)

AfD: 10 Prozent (-2,6 Prozent zur Bundestagswahl)

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Wirtschaftserwartungen: Deutsche sind pessimistisch

In der Corona-Krise blicken die Deutschen zunehmend pessimistisch in die wirtschaftliche Zukunft. Nur 16 Prozent der Bundesbürger rechnen damit, dass sich die wirtschaftlichen Verhältnisse in Deutschland in den kommenden Jahren verbessern werden. 65 Prozent befürchten eine Verschlechterung der ökonomischen Lage. 16 Prozent rechnen mit keiner Veränderung.

Die Wirtschaftserwartungen sind in den ostdeutschen Bundesländern mit 61 Prozent etwas weniger pessimistisch als im Westen (68 %). Frauen sind pessimistischer als Männer (68 % gegenüber 61 %), Selbstständige haben mit 72 Prozent pessimistischere Erwartungen als die anderen Berufsgruppen (Arbeiter: 59 %, Angestellte: 66 %, Beamte 62 %).

In allen gesellschaftlichen Gruppen befürchtet eine Mehrheit der Befragten, dass sich die wirtschaftlichen Verhältnisse in Deutschland in den kommenden Jahren verschlechtern werden. Bei den jüngeren Befragten (18- bis 29-Jährige) und bei den Anhängern der Grünen ist die pessimistische Einschätzung mit jeweils 57 Prozent am geringsten. Dagegen sind zwei Drittel der über 60-Jährigen (67 %) und 70 Prozent der 45- bis 59-Jährigen besorgt über die zukünftige wirtschaftliche Lage.

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Am negativsten beurteilen die Anhänger der AfD Deutschlands ökonomische Zukunft: 85 Prozent von ihnen rechnen mit einer Verschlechterung. Generell sind Bundesbürger, die sich selbst als politisch rechts einschätzen, pessimistischer als Befragte aus dem linken Spektrum: 75 Prozent der Rechten, 60 Prozent der Linken und 66 Prozent der Bürger aus der politischen Mitte erwarten, dass sich die wirtschaftlichen Verhältnisse in den kommenden Jahren verschlechtern werden.

RND/ots/ka

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