Umfrage: Gefühl der Bedrohung durch Coronavirus sinkt

  • Mehr als die Hälfte der Menschen in Deutschland sehen in der Corona-Pandemie keine für sie persönliche Gefahr mehr.
  • Das ergab das aktuelle ZDF-„Politbarometer“.
  • Das Gefühl der Bedrohung war monatelang nicht mehr so niedrig.
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Berlin. Zum ersten Mal seit Monaten ist nach einer Umfrage eine Mehrheit der Menschen in Deutschland der Ansicht, dass die Corona-Pandemie für sie persönlich keine Gefahr mehr darstellt.

Im jüngsten, am Donnerstag veröffentlichten ZDF-„Politbarometer“ erklärten 53 Prozent der Befragten, dass sie ihre Gesundheit durch das Coronavirus aktuell nicht für gefährdet halten. 43 Prozent sehen das anders. Seit September 2020 hatten die Befragten mehrheitlich Corona als Risiko für die eigene Gesundheit gesehen.

In der Wahrnehmung der wichtigsten Probleme in Deutschland steht die Corona-Krise demnach zwar noch ganz oben (51 Prozent), wurde aber zuletzt deutlich seltener genannt als noch im Mai (66 Prozent).

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Mit dem Impffortschritt sind der Umfrage zufolge die meisten Menschen (55 Prozent) eher unzufrieden, 41 Prozent hingegen zufrieden. Den Wegfall der Impfpriorisierung seit dieser Woche befürworten demnach 63 Prozent, während 34 Prozent es nicht richtig finden, dass sich jetzt alle Impfwilligen impfen lassen können.

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Bei der Frage, ob bis zum Ende des Sommers ein weitgehend normales Leben möglich sein wird, sind die Meinungen gespalten: 48 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass die Corona-Pandemie bis dahin entsprechend im Griff ist, 49 Prozent bezweifeln das.

RND/dpa

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