Umfrage: Deutsche in Frage der Ausgangssperren gespalten

  • Die Änderung des Infektionsschutzgesetzes, das heute in erster Lesung im Bundestag beraten wird, sieht auch Ausgangssperren vor.
  • Das hatte zuletzt viel Kritik ausgelöst.
  • Die Bundesbürger sind in dieser Frage laut einer Umfrage gespalten.
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Köln. Die Menschen in Deutschland sind gespalten in der Frage, ob zur Eindämmung der Corona-Pandemie nächtliche Ausgangssperren gelten sollen. Auf eine entsprechende Umfrage im Auftrag der ARD gaben 51 Prozent der Befragten an, solch eine Maßnahme für richtig zu halten. 46 Prozent waren dagegen.

Für den am Freitag vom ARD-„Morgenmagazin“ veröffentlichten „DeutschlandTrend“ sprachen sich Anhänger von CDU/CSU, SPD, Grünen und Linken mehrheitlich für eine Ausgangssperre aus, die Anhänger von FDP und AfD dagegen.

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Nach Debatte im Bundestag: „Das Infektionsschutzgesetz in neuer Form dürfte in Gänze durchkommen“
5:20 min
Im Video analysiert die stellvertretende RND-Chefredakteurin Eva Quadbeck die Debatte über das neue Infektionsschutzgesetz im Bundestag.  © RND
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Der Bundestag berät am Freitag in Berlin in erster Lesung über die geplante bundesweit einheitliche Notbremse zur Eindämmung der Corona-Pandemie, die unter anderem bei einem Inzidenzwert über 100 Ausgangssperren zwischen 21 und 5 Uhr vorsieht. Abgestimmt werden soll über das Infektionsschutzgesetz voraussichtlich am nächsten Mittwoch.

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Der „DeutschlandTrend“ ist eine zufallsbasierte Telefon- und Onlinebefragung von Infratest dimap im Auftrag des ARD-„Morgenmagazins“. Befragt wurden vom 13. bis 14. April 1.174 Wahlberechtigte in Deutschland (766 Telefoninterviews und 408 Online-Interviews).

RND/epd

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