Umfrage: 40 Prozent sind vor der Stimmabgabe zur Bundestagswahl noch unentschlossen

  • Erst 60 Prozent der zur Wahl entschlossenen Bürger wissen, wem sie zur Bundestagswahl ihre Stimme geben wollen.
  • Das geht aus einer repräsentativen Allensbach-Umfrage hervor.
  • Wichtigster Grund für die Unentschlossenheit sind Kanzlerkandidaten, die nicht überzeugen.
Anzeige
Anzeige

Berlin. Viele zur Wahl entschlossene Bürger wissen kurz vor der Bundestagswahl noch nicht, für wen sie abstimmen sollen.

Dies zeigt eine repräsentative Allensbach-Umfrage im Auftrag der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Dienstag), für die zwischen dem 1. und 7. September 1258 Menschen befragt wurden. Demnach wissen erst 60 Prozent der zur Wahl entschlossenen Befragten, wen sie unterstützen werden. Vor vier Jahren lag dieser Wert bei 65 Prozent, 2013 sogar bei 76 Prozent.

Als wichtigsten Grund für ihre Unentschlossenheit nennen 63 Prozent der Befragten die Spitzenkandidaten, die allesamt nicht überzeugend wirkten. Auch über die Parteien hat das Wahlvolk demnach eine insgesamt negative Meinung. 56 Prozent der Befragten sagen, alle Parteien gäben zurzeit kein gutes Bild ab.

Insgesamt wird trotz der Corona-Pandemie dank der Briefwahl eine hohe Beteiligung erwartet: 87 Prozent der Wahlberechtigten haben der Umfrage zufolge vor zu wählen, 72 Prozent wollen sich ganz sicher beteiligen.

RND/dpa

  • Laden Sie jetzt die RND-App herunter, aktivieren Sie Updates und wir benachrichtigen Sie laufend bei neuen Entwicklungen.

    Hier herunterladen