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Moskau wirft Ukrainern das Gleiche vor

Kiew warnt vor russischer Sabotage im Atomkraftwerk Saporischschja

Ein russischer Soldat steht  auf dem Gelände des Kernkraftwerks Saporischschja (Symbolfoto)

Ein russischer Soldat steht auf dem Gelände des Kernkraftwerks Saporischschja (Symbolfoto)

Kiew. Nach Moskauer Warnungen vor einem angeblich geplanten ukrainischen Anschlag auf das Atomkraftwerk Saporischschja hat der Militärgeheimdienst der Ukraine seinerseits vor einem möglichen russischen Sabotageakt gewarnt. Die russischen Besatzer hätten unerwartet für Freitag einen arbeitsfreien Tag im größten Atomkraftwerk Europas verkündet. Das schrieb der Geheimdienst des ukrainischen Verteidigungsministeriums in Kiew am Donnerstag auf Facebook.

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Nur die Bedienungsmannschaft solle im AKW verbleiben, allen anderen sei der Zutritt untersagt worden. Es sei zu befürchten, dass russische Kräfte nach ihrem Beschuss auf das AKW nun „den Einsatz erhöhen“ und einen Terroranschlag begehen wollten, hieß es in der Mitteilung. Details wurden nicht genannt; überprüfbar waren die ukrainischen Angaben nicht.

Keine unmittelbare Bedrohung durch Kernkraftwerk in Saporischschja

Rafael Grossi, Behördenchef der IAEO, schätzt die Lage des unter russischer Kontrolle stehenden Atomkraftwerk nicht als Sicherheitsrisiko ein.

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UN-Generalsekretär Guterres sprach mit Selenskyj

Der ukrainische Militärgeheimdienst erwiderte damit spiegelbildlich eine russische Warnung von Donnerstag, wonach die ukrainische Seite für Freitag eine Provokation in dem AKW plane.

Über die angespannte Lage in und um das Kernkraftwerk sprachen am Donnerstag in Lwiw (Lemberg) auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und UN-Generalsekretär António Guterres.

RND/dpa

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