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Russland weist Behauptung zurück

Bei Telefonat mit Putin: Macron verlangt Ende der Attacken auf Atomkraftwerke

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron (Archivbild).

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron (Archivbild).

Fast zwei Stunden sollen der französische Präsident Emmanuel Macron und sein Amtskollege Wladimir Putin am Sonntag telefoniert haben.

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In dem Gespräch habe Macron darauf gedrängt, dass es keine weiteren russischen Angriffe auf Atomkraftwerke in der Ukraine gibt, wie die Nachrichtenagentur „Reuters“ mit Verweis auf Macrons Büro berichtet.

Putin: Planen keine Angriffe auf Atomkraftwerke

Putin soll in dem Gespräch gesagt haben, keine Angriffe auf Atomkraftwerke zu planen, wie die Nachrichtenagentur „AFP“ auf Twitter schreibt.

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Internationale Sorge nach Brand auf ukrainischem AKW-Gelände

In Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine stand für mehrere Stunden ein Atomkraftwerk im Mittelpunkt. Ein Brand nach Kämpfen löste international Sorge aus.

Unter russischer Kontrolle steht bereits das Atomkraftwerk Saporischschja in Enerhodar im Südosten des Landes. Es ist das größte Kernkraftwerk Europas. Auch die Anlage in Tschernobyl, die zwar nicht aktiv ist, aber immer noch besetzt und gewartet wird, wurde von russischen Truppen erobert.

Am Vortag hatte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj mitgeteilt, dass russische Truppen nun auf ein drittes Atomkraftwerk zumarschieren. Bedroht sei das Atomkraftwerk Juschnoukrajinsk, etwa 120 Kilometer nördlich von Mykolajiw.

Ein früherer russischer Beschuss löste bereits am Kernkraftwerk Saporischschja einen Brand aus, der gelöscht werden konnte, ohne dass Strahlung freigesetzt wurde. Die technischen Sicherheitssysteme seien intakt, und die Strahlungswerte in der Anlage in Saporischschja seien nach Angaben der ukrainischen Atomaufsicht normal, teilte die Internationale Atomenergiebehörde am Samstag mit. Zwei der sechs Reaktoren seien in Betrieb. Die Ukraine verfügt über vier Atomkraftwerke mit insgesamt 15 Reaktoren.

RND/sf mit dpa und AP

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