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  • Ukraine lässt mehr Nato-Soldaten ins Land – Ausbildung für Kampf gegen Separatisten

Ukraine lässt mehr Nato-Soldaten ins Land

  • Künftig dürfen sich 1000 Nato-Soldaten mehr in der Ukraine aufhalten, als bislang.
  • Sie bilden dort Ukrainer für den Kampf gegen pro-russische Separatisten im Osten des Landes aus.
  • Die ukrainische Regierung hat sich eine Nato-Mitgliedschaft zum Ziel gesetzt.
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Kiew. Die Ukraine lässt im Zuge des seit fast sieben Jahren andauernden Konflikts im Osten des Landes in diesem Jahr mehr ausländische Soldaten auf ihrem Gebiet zu. Das entschied das Parlament am Dienstag in der Hauptstadt Kiew. Demnach dürfen sich 2021 bis zu 2000 US-Soldaten und weitere 2000 Militärs aus Nato-Staaten im ganzen Land dauerhaft aufhalten. Das sind 1000 mehr als im Vorjahr. Ganzjährig werden auch ausländisches Militärgerät und bis zu zehn Flugzeuge in den an Russland grenzenden Staat gelassen.

Ziel seien taktische Übungen und das Training ukrainischer Soldaten, teilte die Rada mit. Darüber hinaus werden 2021 sechs Manöver mit ausländischer Beteiligung in der Ukraine abgehalten.

Ausbildung für Kampf gegen Separatisten

Nato-Soldaten bilden seit 2015 Ukrainer für den Kampf gegen die von Moskau unterstützten Separatisten in der Ostukraine aus. Seit der russischen Annexion der Krim im Jahr 2014 sieht sich Kiew von seinem größten Nachbarn bedroht. Moskau hatte die Halbinsel nach dem damaligen prowestlichen Umsturz auch im Hinblick auf die Sicherung seiner Schwarzmeerflottenbasis in Sewastopol einverleibt.

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Wegen des Konflikts hatte Kiew 2019 die Mitgliedschaft in dem westlichen Militärbündnis Nato als Ziel in der Verfassung verankert. Bisher verbietet sie jedoch ausländische Militärstützpunkte.

RND/dpa

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