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Ukraine-Krise: Russland und Belarus planen Manöver an EU-Außengrenze

Der belarussische Machthaber Lukaschenko bei einer Sitzung mit hochrangigen Militärs. Lukaschenko billigt die Idee einer gemeinsamen Einsatzübung der Streitkräfte von Belarus und Russland unter dem Namen "Allied Resolve 2022".

Minsk. Inmitten schwerer Spannungen im Ukraine-Konflikt wollen Belarus und Russland im Februar ein gemeinsames Manöver auch an der EU-Außengrenze abhalten. Das belarussische Verteidigungsministerium veröffentlichte am Dienstag Fotos, die russische Panzer und Militärlastwagen auf Eisenbahnwaggons zeigten.

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Die Einsatz- und Gefechtsübungen seien vor dem Hintergrund der zunehmenden Spannungen in Europa an der belarussischen Grenze zu den Nachbarn Polen und der Ukraine notwendig, sagte Generalmajor Oleg Woinow der Mitteilung zufolge bei einem Treffen mit ausländischen Militärvertretern.

Die Übung „Alliierte Entschlossenheit“ soll vom 10. bis 20. Februar abgehalten werden. Bis zum Beginn sollten alle Truppen verlegt sein, sagte Woinow. Das Manöver war zuvor bereits von Machthaber Alexander Lukaschenko ohne ein genaues Datum angekündigt worden. Es solle darauf abzielen, eine mögliche Konfrontation mit dem Westen abzuwenden, sagte er.

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USA und Nato befürchten Einmarsch in die Ukraine

Die USA und die Nato beklagen seit Monaten einen massiven Aufmarsch russischer Truppen nahe der ukrainischen Grenze. Sie befürchten, dass Russland einen Einmarsch in das Nachbarland planen könnte. Russland wies dies mehrfach zurück.

Das russische Militär hält mit seinem engen Verbündeten Belarus regelmäßig Übungen ab. Der Westen hat gegen den Machtapparat in Belarus bereits mehrfach Sanktionen verhängt. Das belarussische Regime ist nun noch abhängiger von der Rückendeckung Russlands als zuvor.

Scholz zu Russland und Ukraine: Lage sehr, sehr ernst

Während seines Antrittsbesuches beim spanischen Ministerpräsidenten Pedro Sanchez sprach Scholz mit Blick auf die Pandemie auch über den Wiederaufbau in Europa.

Das Manöver soll nach belarussischen Angaben auch im Süden und Westen der Ex-Sowjetrepublik abgehalten werden. Dort grenzt das Land etwa an Polen und die Ukraine. Ziel sei es, die Sicherheit des Unionsstaates von Belarus und Russland zu gewährleisten, sagte der Generalmajor. Das müsse regelmäßig geübt werden.

In der Ukraine wird immer wieder gewarnt, dass die russischen Truppen nach den Manövern nicht wieder in ihre Kasernen zurückkehrten.

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RND/dpa

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