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US-Bürger sollen das Land sofort verlassen

USA befürchten russische Attacken auf zivile Infrastruktur in der Ukraine

Eine nicht explodierte Rakete steckt neben einem Wohnhaus im ukrainischen Schewtschenkoje.

Eine nicht explodierte Rakete steckt neben einem Wohnhaus im ukrainischen Schewtschenkoje.

Washington. Die USA erwarten für die kommenden Tage verstärkte russische Angriffe auf die zivile Infrastruktur und staatliche Einrichtungen in der Ukraine. Dies geht aus einer Sicherheitswarnung des Außenministeriums in Washington vom Montagabend hervor.

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„Wenn Sie eine laute Explosion hören oder Sirenen aktiviert werden, gehen Sie sofort in Deckung“, hieß es darin. „Wenn Sie in einem Haus oder einem Gebäude sind, gehen Sie in die tiefste Ebene des Bauwerks mit den wenigsten Außenwänden, Fenstern und Öffnungen. Schließen Sie jegliche Türen und setzten Sie sich in die Nähe der Innenwand, weg von allen Fenstern und Öffnungen.“ Die amerikanische Botschaft in Kiew rief in der Ukraine verbliebene US-Bürger zudem zum sofortigen Verlassen des Landes auf.

Mord an Darja Dugina: Russland macht Ukraine für Attentat verantwortlich

Kiew hatte zuvor schon zurückgewiesen, etwas mit der Ermordung von Darja Dugina in der Nacht zum Sonntag zu tun zu haben.

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Beginn der russischen Invasion liegt beinahe sechs Monate zurück

Aus US-Geheimdienstkreisen verlautete zuvor, dass Russland verstärkt die zivile Infrastruktur in der Ukraine ins Visier nehmen wolle. Am 24. Februar waren russische Truppen in das Nachbarland einmarschiert, der Angriffskrieg dauert nun schon seit einem halben Jahr an.

Zudem begeht die Ukraine am Dienstag den Tag ihrer blau-gelben Staatsfahne. Am Mittwoch ist Unabhängigkeitstag. Der ukrainische Militärgeheimdienst mahnte die Bürger deshalb zu erhöhter Vorsicht: „Luftalarm ist ein ernsthaftes Signal, und alle sollten ihn beachten.“

US-Erkenntnisse beziehen sich wohl nicht explizit auf AKW Saporischschja

Erst am Sonntag hatten sich US-Präsident Joe Biden, der britische Premierminister Boris Johnson, Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron und Bundeskanzler Olaf Scholz besorgt über den Beschuss rund um das Atomkraftwerk Saporischschja im Südosten der Ukraine gezeigt und einen Besuch der Anlage durch Personal der Internationalen Atomenergiebehörde angemahnt.

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Eine US-Gewährsperson sagte indes, dass sich die Erkenntnisse der amerikanischen Geheimdienste über eine baldige Verstärkung russischer Angriffe nicht explizit auf Saporischschja bezögen.

RND/AP/sic

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