Millionen ohne Strom, Heizung, Wasser

Lawrow verteidigt Angriffe auf ukrainische Infrastruktur

Russlands Außenminister Sergej Lawrow.

Russlands Außenminister Sergej Lawrow.

Moskau. Russlands Außenminister Sergej Lawrow hat die Kriegsführung seines Landes und die gezielten Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur verteidigt. „Diese Infrastruktur stützt die Kampfkraft der ukrainischen Streitkräfte und der nationalistischen Bataillone“, sagte er am Donnerstag während seiner im Fernsehen übertragenen Pressekonferenz. Gleichzeitig warf er der Nato und den USA eine ebensolche Kriegsführung in der Vergangenheit in Jugoslawien und im Irak vor.

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Moskaus Vorgehen ziele auf eine möglichst geringe Anzahl ziviler Opfer, behauptete Lawrow. „Vergleicht die Hysterie, die jetzt in den westlichen Medien losgetreten wird, mit der Lage, als die USA den Irak bombardiert haben“. Auch im damaligen Jugoslawien habe die Nato das TV-Zentrum in Belgrad bombardiert mit der Begründung, dass dies der jugoslawischen Kriegspropaganda diene.

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Lawrow: USA und Nato direkt am Ukraine-Konflikt beteiligt

Nach den russischen Raketenangriffen auf die ukrainische Energieinfrastruktur wurden in den vergangenen Wochen Millionen Ukrainer von der Strom- und Wärmeversorgung sowie teilweise auch von der Wasserversorgung abgeschnitten. Zugleich wurden durch Einschläge russischer Raketen in ukrainischen Städten Dutzende Menschen getötet.

Lawrow warf dem Westen zudem eine direkte Beteiligung am Konflikt in der Ukraine vor - nicht nur, indem Waffen geliefert würden, sondern auch durch die Ausbildung des ukrainischen Militärs. Dabei erwähnte er die USA und die Nato. „Ihr trainiert ihr Militär auf eurem Gebiet, auf dem Gebiet von Großbritannien, Deutschland, Italien und anderen Ländern“, sagte Lawrow.

RND/dpa/AP

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