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Nach russischem Rückzug aus Lyman

Kadyrow fordert Prüfung eines Atomwaffeneinsatzes durch Russland

Nachdem die Ukraine die strategisch wichtige Stadt Lyman nach der illegalen Annexion durch Russland zurückerobern konnte, fordert Tschetschenenführer Ramsan Kadyrow nun eine Reaktion Russlands mit Atomwaffen.

Nachdem die Ukraine die strategisch wichtige Stadt Lyman nach der illegalen Annexion durch Russland zurückerobern konnte, fordert Tschetschenenführer Ramsan Kadyrow nun eine Reaktion Russlands mit Atomwaffen.

Nachdem die Ukraine die strategisch wichtige Stadt Lyman nach der illegalen Annexion durch Russland zurückerobern konnte, fordert Tschetschenenführer Ramsan Kadyrow nun eine Reaktion Russlands mit Atomwaffen. In einem Beitrag auf Telegram kritisiert Kadyrow die russischen Kommandeure für den Abzug aus Lyman. Er könne „nicht schweigen über das, was in Lyman geschehen ist“.

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+++ Alle Entwicklungen zum Krieg gegen die Ukraine im Liveblog +++

Weiter heißt es in seinem Beitrag: „Meiner persönlichen Meinung nach sollten drastischere Maßnahmen ergriffen werden bis hin zur Verhängung des Kriegsrechts in den Grenzregionen und dem Einsatz von Atomwaffen mit geringer Sprengkraft.“ Zudem halte Kadyrow es nicht für nötig, jede Entscheidung mit Blick auf die „westliche amerikanische Gemeinschaft“ zu treffen.

Putin verkündet Annexion vier ukrainischer Gebiete

Aus Sicht des Kremls gelten die Regionen Donezk, Luhansk, Cherson und Saporischschja nun als russisches Territorium.

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Kadyrow findet zudem deutliche Worte bezüglich der russischen Kriegsführung und kritisiert vor allem den General Alexander Lapin. Dieser habe im Juli eine Auszeichnung für die Eroberung des Ballungsraums um die benachbarten Städte Sjewjerodonezk und Lyssytschansk erhalten, „obwohl er faktisch gar nicht in der Nähe war“, so Kadyrow.

Wochenlang wurde um Lyman erbittert gekämpft. Die Stadt ist ein wichtiger Transportknotenpunkt und liegt 160 Kilometer südöstlich von Charkiw, der zweitgrößten Stadt der Ukraine. Die ukrainischen Streitkräfte waren im Rahmen einer Gegenoffensive über den Fluss Oskil vorgedrungen, bei der sie seit September weite Teile des Territoriums zurückeroberten. Nun können die ukrainischen Truppen möglicherweise weiter in die besetzte Region Luhansk vordringen, eine der vier Regionen, die Russland am Freitag annektierte.

Neue massive Niederlage für Putin

Nach intensiven Kämpfen ist Lyman jetzt gefallen. Ukrainische Einheiten hissten am Samstag am Stadteingang von Lyman die blau-gelbe Landesflagge, wie ein Video, das in den sozialen Medien unter anderem vom Leiter des ukrainischen Präsidialbüros, Andrij Jermak, geteilt wurde, zeigt.

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Für die Armee des russischen Präsidenten Wladimir Putin ist das eine neue massive Niederlage in der seit mehr als sieben Monaten andauernden Invasion. Der Kremlchef hatte am Freitag die besetzten Teile der Gebiete Donezk, Luhansk, Saporischschja und Cherson unter internationalem Protest annektiert. Kein Staat erkennt diesen Bruch des Völkerrechts an. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte angekündigt, alle besetzten Territorien zu befreien. Er setzt dazu auf schwere Waffen des Westens und auf Militärberater der Nato-Staaten.

RND/liz mit dpa

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