Wegen Gräueltaten von Butscha

FDP-Vize Vogel fordert: Deutschland muss mehr Waffen an Ukraine liefern

Johannes Vogel, stellvertretender Bundesvorsitzender der FDP, gibt im Hans-Dietrich-Genscher-Haus ein Pressestatement im Anschluss an die zuvor stattgefundene Präsidiumsklausur.

Berlin. Der parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Bundestagsfraktion, Johannes Vogel, fordert, Deutschland müsse mehr Waffen an die Ukraine liefern. „Die Ukraine braucht mehr Waffen und sie braucht stärkere Waffen, um sich gegen den Kriegsverbrecher Putin militärisch zur Wehr zu setzen und ihn und seine Truppen zurückdrängen zu können“, sagte Vogel dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). „Jeder einzelne Rückzug der russischen Truppen befreit mehr Menschen von ihrem tödlichen Zugriff“, fügte er hinzu. „Deshalb sollten wir unsere Waffen- und Materiallieferungen wenn irgend möglich beschleunigen und ausweiten.“

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Vogel, der auch stellvertretender FDP-Vorsitzender ist, erklärte: „Die grauenvollen Bilder aus Butscha schaffen Gewissheit über das, was ohnehin zu befürchten war – schwerste russische Kriegsverbrechen im Angriffskrieg auf die Ukraine.“ Er ergänzte: „Das macht es zwingend, die Ukraine noch wirksamer zu unterstützen.“

Der FDP-Politiker sagte: „Es ist gut, dass Deutschland nach Aussage der Verteidigungsministerin bereits der zweitgrößte Waffenlieferant für die Ukraine ist. Die russischen Gräueltaten unterstreichen aber, dass der Westen diesen Weg noch viel entschlossener weitergehen muss.“

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