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Nord Stream 2: Schwesig hofft auf rasche Zertifizierung - „brauchen dringend diese Ostsee-Pipeline“

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig wünscht sich dagegen eine rasche Zertifizierung der umstrittenen Ostsee-Pipeline Nord Stream 2. (Archivfoto)

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig wünscht sich dagegen eine rasche Zertifizierung der umstrittenen Ostsee-Pipeline Nord Stream 2. (Archivfoto)

Berlin. Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig wünscht sich eine schnelle Zertifizierung der umstrittenen Ostsee-Gaspipeline Nord Stream 2. „Ich hoffe auf ein zügiges, rechtsstaatliches Verfahren, damit die Leitung in Betrieb gehen kann“, sagte die SPD-Politikerin am Donnerstag in einer aufgezeichneten Videobotschaft beim Online-Neujahrsempfang des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft.

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Sie freue sich darüber, dass die Pipeline inzwischen fertiggestellt ist. „Ich bin fest davon überzeugt, dass wir diese Ostsee-Pipeline dringend brauchen.“ Erneut sagte sie, dass Gas als Energieträger zumindest für einen Übergang hin zu erneuerbare Energien benötigt werde, „wenn wir richtigerweise aus Atomkraft und Kohleverstromung aussteigen“. Auch andere europäische Länder setzten auf das Gas aus der Leitung. Die Pipeline soll einmal jährlich etwa 55 Milliarden Kubikmeter Erdgas von Russland nach Deutschland liefern.

„Im Übrigen bin ich davon überzeugt, dass es richtig ist, weiter auf kritischen Dialog und wirtschaftlichen Austausch mit Russland zu setzen“, erklärte Schwesig. Nach einem russischen Truppenaufmarsch nahe der Grenze zur Ukraine ist das Verhältnis zu Russland angespannt.

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Der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Oliver Hermes sagte: „Sowohl Nord Stream 2 als auch die Kapazitäten des ukrainischen Gastransitnetzes werden gebraucht, um Europa bis zum endgültigen Ausstieg fossiler Energie sicher mit Erdgas und perspektivisch mit Wasserstoff zu versorgen.“ Die Bundesnetzagentur hatte das Zertifizierungsverfahren für Nord Stream 2 im November unterbrochen und Auflagen erteilt, die die Betreiber erfüllen wollen. Erst danach kann das Verfahren fortgesetzt werden.

RND/dpa

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