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Ukraine-Konflikt

Norwegen befürchtet vollständige russische Invasion in der Ukraine

ARCHIV - 31.08.2021, Norwegen, Bergen: Jonas Gahr Store, Vorsitzender der sozialdemokratischen Arbeiterpartei in Norwegen, spricht während einer Debatte der Parteivorsitzenden auf TV2. / Die norwegische Regierung befürchtet eine komplette Invasion in der Ukraine. Russland wolle die Ukraine als Staat zu schwächen und möglicherweise noch weiterzugehen mit einer vollständigen Invasion des Landes. Am Montag hatte Russlands Präsident Wladimir Putin die Unabhängigkeit von ukrainischen Separatistenregionen anerkannt und Truppen entsandt.

ARCHIV - 31.08.2021, Norwegen, Bergen: Jonas Gahr Store, Vorsitzender der sozialdemokratischen Arbeiterpartei in Norwegen, spricht während einer Debatte der Parteivorsitzenden auf TV2. / Die norwegische Regierung befürchtet eine komplette Invasion in der Ukraine. Russland wolle die Ukraine als Staat zu schwächen und möglicherweise noch weiterzugehen mit einer vollständigen Invasion des Landes. Am Montag hatte Russlands Präsident Wladimir Putin die Unabhängigkeit von ukrainischen Separatistenregionen anerkannt und Truppen entsandt.

Oslo. Die norwegische Regierung befürchtet nach der russischen Anerkennung der selbst ernannten Volksrepubliken Donezk und Luhansk eine komplette Invasion in der Ukraine. Das, was nun in der Ostukraine passiere, könne zu größeren Schritten führen, sagte Ministerpräsident Jonas Gahr Støre am Dienstag auf einer Pressekonferenz in Oslo. Es bestehe zumindest Grund zur Annahme, dass es in der russischen Denkweise darum gehe, die Ukraine als Staat zu schwächen und möglicherweise noch weiterzugehen mit einer vollständigen Invasion des Landes. Die Lage in Europa sei ernst.

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+++ Alle News und Entwicklungen in der Ukraine-Krise in unserem Liveblog +++

Norwegen grenzt im hohen Norden an Russland. Das skandinavische Nicht-EU-Land ist Nato-Mitglied, Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg ist Norweger und war früher langjähriger norwegischer Ministerpräsident. Støre ist in dieser Zeit knapp sieben Jahre lang Stoltenbergs Außenminister gewesen.

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Der russische Präsident Wladimir Putin hatte am Montagabend die Unabhängigkeit der Separatistenregionen Donezk und Luhansk in der Ostukraine anerkannt. Er ordnete auch eine Entsendung russischer Soldaten in die Ostukraine an und plant damit bereits zum zweiten Mal nach 2014 einen Einmarsch in die Ukraine. Der Westen wirft ihm vor, damit gegen das Völkerrecht zu verstoßen. Russland hat nach westlichen Angaben etwa 150.000 Soldaten an der Grenze zur Ukraine zusammengezogen.

RND/dpa

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