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Deutsche Verstärkung für Nato-Truppe in Litauen eingetroffen

14.02.2022, Niedersachsen, Munster: Sechs Panzerhaubitzen 2000 (PzH 2000) der Bundeswehr werden in der Hindenburg-Kaserne auf ihren Transport Richtung Litauen vorbereitet. Deutschland entsendet ab dem 14. Februar rund 350 Soldatinnen und Soldaten mit rund 100 Fahrzeugen mit unterschiedlichen Waffensystemen ins Baltikum. Foto: Philipp Schulze/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

14.02.2022, Niedersachsen, Munster: Sechs Panzerhaubitzen 2000 (PzH 2000) der Bundeswehr werden in der Hindenburg-Kaserne auf ihren Transport Richtung Litauen vorbereitet. Deutschland entsendet ab dem 14. Februar rund 350 Soldatinnen und Soldaten mit rund 100 Fahrzeugen mit unterschiedlichen Waffensystemen ins Baltikum. Foto: Philipp Schulze/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Kaunas. Inmitten schwerer Spannungen im Ukraine-Konflikt sind in Litauen die ersten deutschen Truppen zur Verstärkung des von der Bundeswehr geführten Nato-Bataillons in dem baltischen EU- und Nato-Land eingetroffen. Ein Kontingent von rund 100 Soldaten kam am Montag auf dem Flughafen der Stadt Kaunas an und machte sich auf den Weg zum Militärstützpunkt Rukla. Dort werden sie Teil des seit 2017 stationierten Nato-Gefechtsverbands zur Abschreckung Russlands.

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Ukraine-Konflikt: Deutschland schickt Hunderte Soldaten nach Litauen

In den Spannungen mit Russland schickt die Bundesrepublik 350 weitere deutsche Soldaten zu dem Nato-Kontingent nach Litauen.

Deutschland stellt als sogenannte Rahmennation des Bataillons etwa die Hälfte der bislang 1200 Soldaten. Litauen grenzt an die russische Exklave Kaliningrad (das frühere nördliche Ostpreußen) sowie an Russlands Verbündeten Belarus.

Bundesverteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) hatte vor dem Hintergrund wachsender Spannungen zwischen Russland und der Ukraine eine Verstärkung des Gefechtsverbandes angekündigt. Deutschland entsendet dazu rund 350 zusätzliche Soldaten mit rund 100 Fahrzeugen.

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Solidarität und Sorge vor Eskalation

„Nur wenige Tage nach der Entscheidung kamen weitere Soldaten in Litauen an. Das ist ein starkes Signal: Bei Bedarf kann die Kampfgruppe sehr schnell verstärkt werden“, wurde Oberstleutnant Daniel Andrä, der deutsche Kommandeur des Nato-Bataillons, in einer Mitteilung des litauischen Verteidigungsministeriums zitiert.

Litauens Verteidigungsminister Arvydas Anusauskas bezeichnete in Vilnius die Truppenverstärkung als „notwendig und zeitgemäße Entscheidung“. Sie demonstriere „die Solidarität, Einheit und Verpflichtung der Nato zur kollektiven Verteidigung“.

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Angesichts der schweren Spannungen wachsen auch in Litauen die Sorgen vor einer Eskalation. In einer am Montag veröffentlichten Umfrage zeigte sich mehr als die Hälfte der Bewohner des Baltenstaats besorgt über die Militäraktionen Russlands nahe der Ukraine und in Belarus.

RND/dpa

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