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Ukraine-Konflikt

Lambrecht schließt weitere Truppenverstärkung in Litauen nicht aus

22.02.2022, Litauen, Rukla: Christine Lambrecht (SPD), Verteidigungsministerin aus Deutschland, spricht während einer Pressekonferenz bei dem Besuch der Militärbasis Rukla. Lambrecht trifft Bundeswehrsoldaten des Nato-Gefechtsverbandes in Litauen. Wegen der schweren Spannungen im Ukraine-Konflikt hatte das Verteidigungsministerium entschieden, rund 350 zusätzliche Männer und Frauen mit rund 100 Fahrzeugen und Waffensystemen nach Litauen zu schicken, um die Sicherheit des Nato-Partners zu unterstützen. Foto: Mindaugas Kulbis/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

22.02.2022, Litauen, Rukla: Christine Lambrecht (SPD), Verteidigungsministerin aus Deutschland, spricht während einer Pressekonferenz bei dem Besuch der Militärbasis Rukla. Lambrecht trifft Bundeswehrsoldaten des Nato-Gefechtsverbandes in Litauen. Wegen der schweren Spannungen im Ukraine-Konflikt hatte das Verteidigungsministerium entschieden, rund 350 zusätzliche Männer und Frauen mit rund 100 Fahrzeugen und Waffensystemen nach Litauen zu schicken, um die Sicherheit des Nato-Partners zu unterstützen. Foto: Mindaugas Kulbis/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Rukla. Bundesverteidigungsministerin Christine Lambrecht schließt angesichts des russischen Vorgehens in der Ukraine die Entsendung weiterer Bundeswehr-Soldaten nach Litauen nicht aus. „Wir als Deutschland sind bereit, auch weiter uns zu engagieren, weitere Kräfte zu Land, zu Wasser und in der Luft zu entsenden. Wir sind gerade dabei, das intensiv zu prüfen“, sagte sie am Dienstag bei einem Besuch des von der Bundeswehr geführten Nato-Gefechtsverbandes in dem baltischen EU- und Nato-Land. „Es ist ganz deutlich, dass wir auch auf die Abschreckung setzen müssen in der Nato.“

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Die Bundeswehr führt in Litauen auf dem Militärstützpunkt Rukla seit 2017 eine Nato-Einheit zur Abschreckung Russlands und stellte bislang etwa die Hälfte der rund 1200 Soldaten. Wegen der schweren Spannungen im Ukraine-Konflikt hatte das Verteidigungsministerium zuletzt weitere etwa 350 Soldaten in das Partnerland entsandt.

„Mir war es wichtig, durch eine Verstärkung hier in Litauen sofort das Signal zu senden, dass wir an der Seite unserer Verbündeten stehen“, betonte Lambrecht nach einem Treffen mit ihrem Kollegen Arvydas Anusauskas. „Wir als Deutschland sind ein verlässlicher Partner in dieser Krise.“ Litauen grenzt an die russische Exklave Kaliningrad sowie an Russlands Verbündeten Belarus.

RND/dpa

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