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Im Ukraine-Konflikt kommt Deutschland eine wichtige Rolle zu

Ukrainische Soldaten während einer Militärübung in der Region Donezk an einer Abschussvorrichtung mit einer US-Javelin-Rakete (Symbolfoto).

Berlin.Unabhängig davon, was Präsident Wladimir Putin tatsächlich mit seinem Truppenaufmarsch an der Grenze zur Ukraine plant, eines hat er jetzt schon erreicht: Der Westen beschäftigt sich mit ihm, nimmt Russland als bedrohliche Macht wahr, die man nicht einfach ignorieren kann.

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Die gute Nachricht zum neuen Jahr: Schon ab 10. Januar wird es Gespräche geben und zwar gleich in drei Formaten: Russland und die USA, Russland und die Nato sowie ein Treffen der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE).

Dem vorgeschaltet noch am vorletzten Tag des alten Jahres ein Telefonat zwischen US-Präsident Joe Biden und Putin, wohl um die beiderseitige Kompromissbereitschaft auszuloten.

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Ungeachtet dessen, was bei den Gesprächen herauskommt, gilt hier die Maxime des ehemaligen Bundeskanzlers Helmut Schmidt (SPD): „Besser 100 Stunden umsonst verhandeln, als eine Minute schießen.“

Das muss die Leitlinie gegenüber einer Macht sein, die sich wie ein „wildgewordener Bär“ aufführt, der vor nichts mehr zurückschreckt, wie es die russische Boulevardzeitung „Moskowski Komsomolez“ jetzt beschrieb.

Es ist unklar, ob Putin in Bezug auf die Ukraine selbst noch einen Plan B hat oder sich letztlich von den Vorschlägen seiner Militärexperten leiten lässt, wie er es dieser Tage formulierte.

Militärs neigen im Zweifel immer eher zu Abenteuern, nicht nur in Russland. Umso wichtiger ist es, dass die Politik das Heft des Handels in der Hand behält.

Dabei kommt Deutschland eine wichtige Rolle zu. Russland braucht ein besseres Verhältnis zum Westen, nicht zuletzt aus wirtschaftlichen Gründen. Die atomare Supermacht ist ökonomisch nur Mittelklasse.

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Das weiß man im Kreml, und deshalb ist man an guten Beziehungen zur größten Volkswirtschaft Europas interessiert. Wann tritt Deutschland auf den Plan?

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