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„Russland kann uns nicht erpressen“: Verteidigungsministerin Lambrecht warnt Moskau vor Eskalation

  • Bundesverteidigungsministerin Christine Lambrecht fordert Russland auf, das Völkerrecht zu wahren.
  • Falls es zu einem Angriff auf die Ukraine kommen sollte, würde dies Konsequenzen haben, sagte die SPD-Politikerin im Bundestag.
  • Die Sicherheit in Europa stehe vor großen Herausforderungen.
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Berlin. Verteidigungsministerin Christine Lambrecht hat Russland vor den Konsequenzen eines Angriffs auf die Ukraine gewarnt. „Russland hat kein Vetorecht, wenn es um Bündnisfragen geht und kann uns hier auch nicht erpressen“, sagte die SPD-Politikerin am Freitag im Bundestag. Zwischen den roten Linien und einer militärischen Auseinandersetzung gebe es aber viel Spielraum, der ausgeschöpft werden müsse. „Wir müssen alle Mittel ausschöpfen, um diesen Konflikt zu entschärfen.“

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Nato und EU müssten ganz eng beieinander stehen. Lambrecht: „Die Sicherheit unserer Verbündeten ist unsere Sicherheit, auch und gerade in Mittel- und Osteuropa.“ Die Sicherheit in Europa stehe aber vor großen Herausforderungen. „Der russische Aufmarsch an der ukrainischen Grenze verstößt gegen alle Regeln den friedlichen Miteinanders“, so Lambrecht. Sie forderte Moskau auf, das Völkerrecht zu wahren.

RND/dpa

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