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Infrastruktur stark zerstört

Der Winter wäre kaum zu überstehen: Ukraine evakuiert Zivilisten aus gerade befreiten Gebieten

Menschen in der rückeroberten Provinzhauptstadt Cherson stehen für humanitäre Hilfsgüter an. Die ukrainischen Behörden haben mit der Evakuierung von Zivilisten aus jüngst zurückeroberten Gebieten der Region Cherson begonnen.

Menschen in der rückeroberten Provinzhauptstadt Cherson stehen für humanitäre Hilfsgüter an. Die ukrainischen Behörden haben mit der Evakuierung von Zivilisten aus jüngst zurückeroberten Gebieten der Region Cherson begonnen.

Kiew. Die ukrainischen Behörden haben mit der Evakuierung von Zivilisten aus jüngst zurückeroberten Gebieten der Region Cherson begonnen.

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Die Infrastruktur in der Gegend sei so schwer zerstört, dass es für die Menschen schwer wäre, dort den Winter zu überstehen, sagte Vizeregierungschefin Iryna Wereschtschuk am Montag. Gleiches gelte für die Nachbarprovinz Mykolajiw. Die Regierung werde die Menschen mit Transportmitteln, Unterkunft und medizinisch versorgen.

Selenskyj würdigt am „Tag der Würde und Freiheit“ den Einsatz seiner Landsleute

Gemeinsam mit seiner Frau besuchte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj die Gedenkstätte für die Opfer des Maidan-Aufstandes 2013/2014.

Die Evakuierung begann gut eine Woche nachdem ukrainische Truppen die Provinzhauptstadt Cherson zurückerobert hatten und zeigt die Probleme, mit denen die Ukraine bei einsetzendem Winterwetter wegen der russischen Angriffe auf ihre Energie-Infrastruktur zu kämpfen hat.

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Millionen Menschen ohne Strom, Heizung und Wasser

Mehr als 40 Prozent der Energie-Anlagen des Landes sind beschädigt. Millionen Ukrainerinnen und Ukrainer sind ohne Strom, Heizung und Wasser. Der Chef des staatlichen Stromnetzbetreibers Ukrenerho, Wolodymyr Kudryzky, kündigte an, der Strom werde am Montag in 15 Regionen für vier Stunden oder länger abgeschaltet.

Evakuierungen mahnten auch die von Russland installierten Behörden in den weiter besetzten Teilen Chersons an. Im Bezirk Kachowskij bestehe eine „erhöhte militärische Bedrohung“ erklärten sie und forderten Bewohner auf, sich zu Evakuierungspunkten zu begeben. Russland hat Verteidigungsstellungen auf der Ostseite des Dnipros errichtet und fürchtet Vorstöße ukrainischer Truppen über den Fluss hinweg.

Russland beschießt mehrere ukrainische Regionen – mindestens vier tote Zivilisten

Bei Kämpfen in anderen ukrainischen Gebieten kamen nach Angaben des Kiewer Präsidialbüros mindestens vier Zivilisten ums Leben, acht weitere wurden verletzt. Russischen Beschuss gab es in den Regionen Charkiw, Dnipropetrowsk und Donezk. Im Gebiet um die Stadt Bachmut tobten heftige Kämpfe, wobei eine Schule beschädigt wurde. In der von Russland kontrollierten Stadt Makijiwka wurde den dortigen Behörden zufolge ein Öllager getroffen und ging in Flammen auf.

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In der Region Luhansk stießen ukrainische Truppen nach Angaben von Gouverneur Serhij Hajdaj langsam auf die Schlüsselstädte Kreminna und Swatowe vor. Dort hätten die Russen eine Verteidigungsstellung errichtet, sagte Hajdaj im Fernsehen. Sollten sie Kreminna und Swatowe verlieren, werde es schwer für sie, sich zu verteidigen.

RND/AP

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