Ukraine-Affäre: Trump-Anwalt soll Dokumente offenlegen

  • Donald Trump gerät in der Ukraine-Affäre weiter unter Druck.
  • Die US-Demokraten nehmen nun seinen persönlichen Anwalt ins Visier.
  • Rudolph Giuliani soll gezwungen werden, bestimmte Dokumente offenzulegen.
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Washington. Das mögliche Amtsenthebungsverfahren gegen den US-Präsidenten nimmt weiter Fahrt auf. Das US-Repräsentantenhaus hat nun Donald Trumps persönlichen Anwalt Rudolph Giuliani vorgeladen. Insgesamt vier Ausschüsse wollen Giuliani zu seinem Zusammenwirken mit ukrainischen Regierungsbeamten befragen, wie sie am Montag mitteilten. Auch drei Mitarbeiter Giulianis sollen aussagen.

Giuliani soll zur Herausgabe von Dokumenten mit Bezug zur Ukraine-Affäre gezwungen werden. Der ehemalige New Yorker Bürgermeister habe in einem TV-Interview zugegeben, dass er als Trumps Anwalt die ukrainische Regierung aufgefordert habe, gegen Joe Biden vorzugehen. Giuliani hat nun bis zum 15. Oktober Zeit, der rechtlich verbindlichen Aufforderung nachzukommen.

Die Ausschüsse untersuchen Bemühungen Trumps, die Ukraine zu Ermittlungen gegen den demokratischen Präsidentschaftsbewerber Biden und dessen Familie zu bewegen. Giuliani hatte dabei mitgewirkt. Die Untersuchungen der Ausschüsse gehen auf Hinweise eines Whistleblowers zurück und könnten zu einem Amtsenthebungsverfahren gegen Trump führen.

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RND/AP/ka

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