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  • Twitter: Trump macht sich über Biden lustig - der kontert mit Spott

Trump scherzt: “... dann werdet ihr mich nie wiedersehen” – Biden: “Einverstanden”

  • Gegenseitige, auch persönliche Attacken zwischen Donald Trump und Joe Biden sind inzwischen fester Bestandteil des US-Wahlkampfes.
  • Nun hat sich Trump erneut über Biden lustig gemacht.
  • Doch für seine offensichtlich als Witz gemeinten Worte erntet er wiederum Spott – von Twitter-Nutzern ebenso wie von Biden.
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Washington. Es war nur eine kleine Randbemerkung während einer Wahlkampfveranstaltung auf dem Regionalflughafen Fayetteville im US-Bundesstaat North Carolina. Erneut greift Donald Trump seinen demokratischen Herausforderer Joe Biden an.

Der US-Präsident bezeichnet ihn als den “schlechtesten Kandidaten in der Geschichte” – um dann lakonisch folgende Sätze hinten anzufügen: “Wenn ich verliere, weiß ich nicht, was ich machen soll. Ich will niemals wieder zu euch sprechen. Ihr werdet mich nie wiedersehen.”

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Es sind Worte, die ganz offensichtlich als Witz gemeint sind, doch so mancher Nutzer in den sozialen Medien wünscht sich, dass sie wahr sein mögen. So schreibt ein Nutzer “Gott sei Dank”, ein anderer schreibt: “Ich hoffe, das ist ein feierliches Versprechen.”

Biden kontert Trump auf Twitter

Trumps Anhänger wiederum betonen mehrfach, dass dieser sarkastisch und witzig sein wollte – und es auch genauso rüberkam.

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Joe Biden ließ sich aber ebenfalls nicht die Gelegenheit entgehen, auf die Nebensätze in einem Tweet zu reagieren. “Ich bin Joe Biden und stimme dieser Nachricht zu”, hieß es auf dessen Account schlicht.

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Den Nutzern jedenfalls gefällt es – Biden bekam bis zum Sonntagvormittag fast 300.000 Likes, zudem wurde der Tweet mehr als 90.000-mal retweetet.

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Trump will Frau für Supreme Court nominieren

Bei der Wahlkampfveranstaltung sprach Trump auch über die Nachfolge der verstorbenen Verfassungsrichterin Ruth Bader Ginsburg. Er betonte, dass er den Posten schnell nachbesetzen wolle. Er werde eine Frau nominieren, voraussichtlich bereits in den kommenden Tagen, kündigte Trump an.

Ginsburg, eine Ikone der Liberalen in Amerika, war am Freitag im Alter von 87 Jahren an den Folgen einer Krebserkrankung gestorben.

RND/das/dpa

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