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Spott für Italiens Rechtsaußen

Nach Bloßstellung bei Polen-Besuch: Rechtspopulist Salvini erntet Spott auf Twitter

Wojciech Bakun (l), Bürgermeister von Przemysl, hält ein T-Shirt mit dem Konterfei des russischen Präsidenten Putin hoch, während Matteo Salvini, Vorsitzender der rechten Lega in Italien, mit Journalisten vor dem Bahnhof in Przemysl spricht

Przemysl.Wojciech Bakun, der Bürgermeister der polnischen Grenzstadt Przemysl, erhält viel Anerkennung dafür, wie er den rechten italienischen Politiker Matteo Salvini bei seinem Besuch bloßgestellt hat. Er verspottete den Vorsitzenden der italienischen Rechtspartei Lega wegen dessen früher gezeigten Nähe zum russischen Präsidenten Wladimir Putin. Auf Twitter wird die Aktion rege kommentiert.

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Ein früher getragenes T-Shirt wird zum Verhängnis

Während einer Pressekonferenz am Dienstag bezeichnete er Salvini als einen Putin-Freund und zog ein T-Shirt aus seiner Jacke, das Putins Gesicht und die Worte „Armee Russlands“ zeigte.

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„Putins Freund“: Italienischer Rechtspopulist Salvini von polnischem Bürgermeister vorgeführt

Der italienische Rechtspopulist und Ex-Innenminister Matteo Salvini ist bei einem Besuch an der polnisch-ukrainischen Grenze beschimpft worden.

Das T-Shirt, das Bakun der Öffentlichkeit zeigte, ähnelt einem Shirt, das Salvini in der Vergangenheit öffentlich getragen hatte. Bakun sagte während der Pressekonferenz am Bahnhof von Przemysl, Salvini solle das T-Shirt bei seinem Besuch im Flüchtlingszentrum tragen, damit er dort sehen könne, was sein Freund Putin getan habe. In Przemysl trafen seit Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine am 24. Februar Hunderte Flüchtlinge ein.

Twitter: Anerkennung für Bakun

Aut Twitter erhält Wojciech Bakun viel Zuspruch für seine Aktion. So sprach der niedersächsische Bundestagsabgeordnete Konstantin Kuhle (FDP) dem Bürgermeister Respekt aus. Er fügte hinzu: „Möge Le Pen, Salvini, Orbán und Co. ihre Putin-Verehrung im Halse stecken bleiben.“

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Der WDR-Journalist Arnd Henze meint: „Ganz stark, wie der polnische Bürgermeister dem italienischen Rechtsextremisten Salvini sein „no respect“ ins Gesicht sagt und dessen PR-Auftritt kaputt macht.“

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Spott für Salvini

Matteo Salvini hingegen erfährt viel Spott von der Twitter-Community. „Peinlich, peinlich, wo Salvini doch überall, wo er auftritt, gern im Trüben fischt, im stinkend braunen Dreck wühlt. Hier erleidet er Schiffbruch“, meint ein Nutzer.

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Der Journalist Oliver Das Gupta, der für Spiegel schreibt sagt, Salvini hätte in Polen schleimen wollen und das sei „ordentlich schief“ gegangen. .

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Salvini früher: Putin einer der besten Staatsmänner

Der Lega-Vorsitzende trug in der Vergangenheit nicht nur ein T-Shirt des russischen Präsideten. Er lobte Waldimir Putin einst als einen der besten Staatsmänner.

Im Zuge der russischen Invasion in die Ukraine, will er sich als Friedensvermittler zeigen. Salvini tut sich schwer, harte Sanktionen gegen Russland mitzutragen.

RND/sf mit AP

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