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USA wollen am häufigsten Daten, Japan lässt am meisten löschen

Twitter meldet immer mehr Regierungsanfragen wegen privater Daten von Nutzern

Die Twitter-Splash-Seite ist auf einem digitalen Gerät zu sehen (Symbolfoto).

Washington. Twitter sieht sich mit immer mehr Aufforderungen von Regierungen konfrontiert, bestimmte Inhalte zu beseitigen oder private Details von Nutzerkonten herauszugeben. Über sechs Monate hinweg habe es im vergangenen Jahr eine Rekordzahl von fast 60.000 solcher Bitten gegeben, die auf dem Rechtsweg an das Unternehmen gerichtet worden seien, teilte der Kurzmitteilungsdienst in einem neuen Report vom Donnerstag mit.

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Die Anfragen kamen demnach von Regierungen und Behörden auf kommunaler, staatlicher oder nationaler Ebene. Wenn eine Offenlegung vertraulicher Daten verlangt wurde, ging es den Angaben zufolge um den Zugang zu Direktnachrichten oder den Standort von Nutzern.

Twitter: USA fordern am häufigsten Herausgabe von Daten

„Wir erleben, dass Regierungen immer aggressiver in der Art und Weise werden, wie sie versuchen, juristische Taktiken anzuwenden, um die Menschen zu enttarnen, die unseren Dienst nutzen“, erklärte Yoel Roth, Chef der Abteilung für Sicherheit und Integrität bei Twitter.

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Am häufigsten forderten die USA die Herausgabe von Account-Daten an, teilte Twitter mit. So entfielen 20 Prozent der Anfragen auf die Vereinigten Staaten. Dicht dahinter folge Indien. Twitter gab an, fast 40 Prozent aller Bitten um Einsicht in Nutzer-Konten Folge zu leisten. Japan verlange von allen Ländern am häufigsten, dass bestimmte Inhalte entfernt würden. Die zweitmeisten Anfragen dieser Art kämen aus Russland.

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Auch Facebook-Konzern meldet mehr Anfragen von Regierungen

Twitter meldete für die letzte Jahreshälfte 2021 auch einen starken Anstieg bei Aufforderungen von Regierungen, die verifizierte Konten von Journalisten und Nachrichtenmedien im Visier hatten. Auch Meta, der Mutterkonzern von Facebook und Instagram, berichtete von einer Häufung von Bitten um private Nutzerdaten, mit denen Regierungen an das Unternehmen herangetreten seien.

RND/AP

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