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Lauterbach als Nikolausgeschenk – Kühnert-„Düdüm“ für Fehleinschätzung von Merz

  • Auf die Ernennung von Karl Lauterbach zum künftigen Gesundheitsminister hatten viele gehofft.
  • Spekulationen um seine Nicht-Berücksichtigung in den vergangenen Tagen veranlassten CDU-Mann Friedrich Merz zu einer Spitze gegen die SPD.
  • Der designierte Generalsekretär der Sozialdemokraten, Kevin Kühnert, kommentiert diese nun hämisch.
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Der designierte Kanzler Olaf Scholz (SPD) hat heute nach langem Warten bekannt gegeben, wer das Gesundheitsministerium der Ampelkoalition leiten wird. Die Ernennung des Mediziners und Gesundheitsökonomen Karl Lauterbach war zwar erwartbar, nichts desto trotz waren viele gespannt ob der offiziellen Bekanntgabe. Unlängst gab es am Wochenende Spekulationen, Lauterbach sei raus aus dem Rennen. Doch dann kam es doch so, wie es sich viele Deutsche wünschten.

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Ein Zufall, dass dieser Wunsch der Deutschen genau an Nikolaus in Erfüllung ging? Kevin Kühnert kommentiert die Bekanntgabe der Personalie auf Twitter in Anspielung auf den heutigen Nikolaustag zumindest so: „Nikolaus ist, wenn Wünsche erfüllt werden. Ihr wolltet ihn – ihr kriegt ihn.”

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Nicht mehr an die Ernennung Lauterbachs glaubte am Freitag wohl Friedrich Merz, einer der Kandidaten um den CDU-Vorsitz. Ein gefundenes Fressen für Twitterer Kühnert, behauptete Merz in seinem Tweet doch, Kompetenz würde bei der neuen Regierung kaum noch eine Rolle spielen – entscheidend sei nur noch das Geschlecht. Er finde es absurd, dass Lauterbach als Gesicht der SPD-Gesundheitspolitik nur nicht Minister werde, weil er keine Frau sei. Merz sollte Unrecht behalten, was Kühnert nach Verkündung Lauterbachs gleich mit einem „Düdüm“ kommentierte. Ein wortgemalter Ausdruck für ein Geräusch, wenn jemand einen Fehler macht.

Lauterbach selbst hingegen freute sich auf dem Kurznachrichtendienst sichtlich über seine Berufung: „Lob und auch Kritik, wenn sachlich und begründet, bedeuten mir viel.” Er freue sich, wenn seine Arbeit weiter begleitet werde.

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Am Mittwoch sollen Kanzler Olaf Scholz und die Minister der Ampelkoalition vereidigt werden.

RND/ab

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