Türkei und Griechenland sagen Manöver im Mittelmeer ab

  • Es ist ein Schritt der Entspannung im Konflikt um Seegrenzen im Mittelmeer.
  • Die Türkei und Griechenland haben jeweils für die kommende Woche geplante Militärmanöver abgesagt.
  • Das Teilte Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg am Freitag mit.
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Brüssel. Entspannungszeichen im Streit zwischen Griechenland und der Türkei um Seegrenzen im Mittelmeer: Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg teilte am Freitag mit, beide Seiten hätten beschlossen, Militärmanöver abzusagen, die kommende Woche an einem Nationalfeiertag des jeweiligen Landes abgehalten werden sollten.

„Das sind Schritte in die richtige Richtung“, sagte Stoltenberg nach einem virtuellen Treffen der Nato-Verteidigungsminister. „Sie helfen, die Risiken von Zwischenfällen und Unfällen zu verhindern.“

Streit um Seegrenzen

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Anfang Oktober hatte das türkische Außenministerium Griechenland vorgeworfen, am türkischen Nationalfeiertag am 29. Oktober ein Militärmanöver in der Ägäis zu planen. Ankara kündigte seinerseits ein Manöver an einem griechischen Nationalfeiertag am 28. Oktober an.

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Stoltenberg sagte, er hoffe, dass die Absage der Manöver einen positiven Einfluss auf die deutschen Vermittlungsbemühungen zwischen Athen und Ankara haben. Beide Nato-Mitglieder streiten angesichts von Gasvorkommen im Mittelmeer um den Verlauf von Seegrenzen.

RND/AP

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