Türkei schiebt zwei mutmaßliche deutsche IS-Anhängerinnen ab

  • Zwei mutmaßliche deutsche IS-Anhängerinnen wurden nun aus der Türkei abgeschoben.
  • Mit den beiden sollen die insgesamt vier Kinder der Frauen zurückkehren.
  • Die beiden Frauen stammen aus Berlin und Hamburg.
Anzeige
Anzeige

Berlin. Die Türkei schiebt zwei weitere mutmaßliche deutsche Unterstützerinnen der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in ihre Heimat ab. Die Frauen und ihre vier Kinder sollten nach einem Bericht des "Spiegels" am Donnerstag in Frankfurt eintreffen. Ein Sprecher des Innenministeriums erklärte, man sei über den Sachverhalt informiert, könne sich zu Einzelfällen aber nicht äußern.

Die Frauen stammen dem Bericht zufolge aus Berlin und Hamburg und zogen vor mehreren Jahren ins Krisengebiet nach Syrien. Eine der beiden wird von den deutschen Behörden demnach als islamistische Gefährderin eingestuft. Gegen sie liege ein Haftbefehl vor.

Ob die zweite Frau den IS ebenfalls unterstützte, ist bisher unklar. Eine Sprecherin der Hamburger Staatsanwaltschaft bestätigte ein Ermittlungsverfahren gegen die Frau wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung im Ausland. Einen Haftbefehl gebe es gegen die Frau aber nicht.

RND/dpa

“Staat, Sex, Amen”
Der neue Gesellschaftspodcast mit Imre Grimm und Kristian Teetz
  • Laden Sie jetzt die RND-App herunter, aktivieren Sie Updates und wir benachrichtigen Sie laufend bei neuen Entwicklungen.

    Hier herunterladen