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Tunesiens Marine rettet 100 Menschen aus Schlauchboot

Überfülltes Schlauchboot mit Flüchtlingen vor der libyschen Küste - immer wieder riskieren Menschen auf der Flucht ihr Leben (Symbolfoto).

Tunis.Die tunesische Marine hat 100 Menschen an Bord eines Schlauchboots gerettet. Darunter waren acht Babys, wie das tunesische Verteidigungsministerium am Dienstag mitteilte. Die Menschen seien aus der libyschen Stadt Suwara abgefahren und auf dem Weg nach Europa gewesen.

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Sie stammen den Angaben nach aus Ländern südlich der Sahara. Die Migranten seien am Montagabend in der Nähe der Stadt Zarzis im Süden Tunesiens gerettet worden.

Tausende riskieren ihr Leben

Immer wieder riskieren Tausende Menschen bei der Überfahrt von Tunesien und Libyen nach Europa ihr Leben. Erst vor einer Woche ertranken wahrscheinlich mehr als 50 Migranten vor Tunesiens Küste, 33 Menschen aus Bangladesch wurden gerettet.

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Nach UN-Angaben starben 2021 schon mehr als 550 Menschen beim Versuch, das zentrale Mittelmeer zu überqueren. Sie sind häufig in untauglichen Holz- und Schlauchbooten unterwegs.

RND/dpa

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