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Reaktion auf Anschlag in Istanbul

„Vergeltungsschläge“ gegen Kurden: Türkei will Offensive fortsetzen

Menschen begutachten Schäden in einem Gebiet um ein Elektrizitätswerk im syrischen Taql Baql nach türkischen Luftangriffen (20.11.2022).

Menschen begutachten Schäden in einem Gebiet um ein Elektrizitätswerk im syrischen Taql Baql nach türkischen Luftangriffen (20.11.2022).

Istanbul. Seit Beginn der Offensive der türkischen Streitkräfte gegen kurdische Milizen im Irak und in Syrien sind nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Ankara Hunderte Kämpfer getötet worden. 326 „Terroristen“ wurden „neutralisiert“, wie der türkische Verteidigungsminister Hulusi Akar am Freitag nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu sagte. Die Operation werde mit Luftschlägen und landgestützten Geschützen fortgesetzt.

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Türkei greift kurdische Stellungen in Syrien und Irak an

Das türkische Militär hat in der Nacht zum Sonntag kurdische Stützpunkte im Norden Syriens und im Irak angegriffen.

Bei den Angriffen kämen keine Zivilisten oder verbündete Streitkräfte zu Schaden, sagte Akar, der die Angriffe als „Vergeltungsschläge“ bezeichnete. Die türkische Armee ziele nur auf Terroristen. „Wo auch immer die Terroristen sind, das ist unser Ziel.“ Die Angaben zu den Angriffen und die Opferzahl ließen sich nicht unabhängig überprüfen.

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Seit Sonntag geht die Türkei im Nordirak und in Nordsyrien mit Luftangriffen gegen die syrische Kurdenmiliz YPG und die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK vor, die die Türkei als Terrororganisationen bekämpft. Ankara macht sie für einen Anschlag auf der Istanbuler Einkaufsstraße Istiklal vor fast zwei Wochen verantwortlich. Beide Gruppen hatten dies jedoch zurückgewiesen. Die USA sehen die YPG als Partner im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien, deren Zellen im Land noch immer aktiv sind.

RND/dpa

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