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Erdogan beklagt schlechten Start mit US-Präsident Biden

  • Der türkische Präsident Erdogan kritisierte die Vereinigten Staaten scharf.
  • Die derzeitige Entwicklung der Beziehungen zwischen den zwei Nato-Ländern verheiße nichts Gutes.
  • Die Türkei sei nicht bereit, Flüchtlinge aus Afghanistan aufzunehmen.
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Istanbul. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat schlechte Beziehungen zur US-Regierung unter Präsident Joe Biden beklagt. „Ich kann nicht sagen, dass wir mit Herrn Biden einen guten Start hatten“, sagte Erdogan am Donnerstag in New York der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu zufolge.

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Die derzeitige Entwicklung der Beziehungen zwischen den zwei Nato-Ländern „verheißt nichts Gutes“. „In meiner bald 19-jährigen Führungslaufbahn als Premierminister und Präsident ist der Punkt, den wir mit Amerika erreicht haben, leider kein guter.“ Die Außenminister beider Länder trafen sich im Zuge der UN-Vollversammlung, nicht aber die Präsidenten.

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Erdogan kritisierte die Vereinigten Staaten für ihr Vorgehen in Afghanistan, US-Waffen seien nun „in den Händen der Taliban“. Die USA müssten dafür noch einen „Preis“ bezahlen. Der türkische Präsident wiederholte zudem, dass sein Land nicht bereit sei, Flüchtlinge aus Afghanistan aufzunehmen: Die Türkei werde ihre Türen nicht öffnen, das Land sei kein „Freiluftkorridor“.

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Die Türkei und die USA liegen bei vielen Themen über Kreuz. Wegen des Kaufs des russischen Raketenabwehrsystems S-400 durch die Türkei hatten die USA unter Bidens Vorgänger Donald Trump Sanktionen gegen die Türkei verhängt. „Für uns ist das S-400-Thema abgeschlossen. Es ist auch nicht möglich, dass wir zurückweichen“, sagte Erdogan.

RND/dpa

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