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Grenzkontrollen um weitere zwei Wochen verlängert

  • Deutschland hat die Kontrollen an den Grenzen zu Tschechien und Österreich um weitere zwei Wochen verlängert.
  • Aus den sogenannten Virusvariantengebieten dürfen derzeit nur noch Deutsche sowie Ausländer mit Wohnsitz und Aufenthaltserlaubnis in Deutschland einreisen.
  • Bundesinnenminister Seehofer hegt derweil die Hoffnung, die Kontrollen vielleicht noch im März beenden zu können.
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Berlin. Deutschland verlängert seine stationären Kontrollen an der Grenze zu Tschechien sowie zum österreichischen Bundesland Tirol um weitere zwei Wochen. Das teilte ein Sprecher des Bundesinnenministeriums am Mittwoch auf Anfrage mit.

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) sagte dem „Münchner Merkur“: „Wir haben die Hoffnung, dass wir die Kontrollen zu Österreich etwas früher beenden können, vielleicht sogar noch im Laufe des März.“ Dazu werde man die Maßnahmen zum Infektionsschutz und zur Eindämmung des mutierten Virus in Tirol genau beobachten. Am Donnerstag trifft Seehofer den österreichischen Kanzler Sebastian Kurz in Berlin.

Deutschland hatte Tschechien, die Slowakei und weite Teile Tirols Mitte Februar zu sogenannten Virusvariantengebieten erklärt. Von dort sowie aus anderen Gebieten, in denen ansteckendere und ersten Studien zufolge häufiger schwere Verläufe verursachende Varianten des Coronavirus stark verbreitet sind, dürfen aktuell nur noch Deutsche sowie Ausländer mit Wohnsitz und Aufenthaltserlaubnis in Deutschland einreisen.

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Mit Grenzkontrollen gegen die Mutante
1:36 min
Ab Sonntag wird wegen der Virus-Mutanten verschärft kontrolliert. Nicht nur Reisende aus Tirol und Tschechien sind betroffen, sondern auch aus der Slowakei.  © Reuters
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Ausnahmen gibt es etwa für Lastwagenfahrer und Grenzgänger mit systemrelevanten Berufen. Sie müssen einen negativen Corona-Test vorlegen, der nicht älter als 48 Stunden ist.

RND/dpa

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