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  • Trumps Wahlkampf: Bisher über eine Milliarde Euro Spenden erhalten - viertes TV-Duell mit Joe Biden gewünscht

Trump knackt Grenze von einer Milliarde Dollar Spenden – und will viertes TV-Duell

  • Donald Trump will wiedergewählt werden, liegt aber in den Umfragen hinter Joe Biden.
  • Nun verkündet sein Wahlkampfteam, dass der US-Präsident gern noch ein viertes TV-Duell mit seinem Herausforderer hätte.
  • Und dass man inzwischen die Grenze von einer Milliarde Dollar Spenden für den Wahlkampf geknackt habe.
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Washington. US-Präsident Donald Trump und seine Republikaner haben für ihren Wahlkampf nach eigenen Angaben inzwischen mehr als eine Milliarde US-Dollar Spenden erhalten.

Im Juli seien 165 Millionen Dollar (140 Millionen Euro) eingegangen, was den Gesamtbetrag der bisher eingesammelten Spenden auf 1,1 Milliarden Dollar bringe, erklärte Trumps Kampagne am Mittwochabend (Ortszeit). Bislang sei in keinem Monat so viel Geld eingegangen wie im Juli – auch nicht bei der Wahl 2016, hieß es weiter.

Die Kampagne von Trumps demokratischem Herausforderer Joe Biden erklärte, im Juli seien 140 Millionen Dollar Spenden eingegangen. Im Juni hatten er und die Demokraten 141 Millionen Dollar eingesammelt – und damit den zweiten Monat in Folge etwas mehr als Trump und die Republikaner.

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Der Präsident wirbt aber schon wesentlich länger als Biden hohe Spenden ein, zumal es seit Langem als sicher galt, dass er sich für die Republikaner um eine zweite Amtszeit bewerben würde. Biden musste sich zunächst gegen viele Rivalen durchsetzen und wird formell erst diesen Monat zum Kandidaten der Demokraten nominiert.

Die hohen Spendensummen für beide Kandidaten ließen erkennen, wie umkämpft die Wahl vom 3. November weiterhin ist. Die Spenden zeigten auch, dass Trump trotz der Coronavirus-Pandemie und zuletzt sehr schlechter Umfragewerte längst nicht ausgezählt werden kann.

Trump will viertes TV-Duell mit Biden

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Derweil wünscht sich Trump vor der Wahl ein weiteres TV-Duell mit seinem Herausforderer. Das Wahlkampfteam des Republikaners erklärte, die zusätzliche Debatte mit Biden sollte schon vor Beginn der ersten Möglichkeiten zur Abstimmung per Briefwahl am 4. September erfolgen. Bislang sind drei TV-Duelle vereinbart, das erste davon am 29. September.

Weil wegen der Coronavirus-Pandemie mit einem Anstieg der Abstimmungen per Briefwahl zu rechnen sei, sollten die TV-Debatten vorgezogen werden, forderte Trumps Kampagne. Schlicht am gewohnten Ablauf festzuhalten entspreche dem Verhalten von “Dinosauriern”, hieß es in einem Schreiben des Wahlkampfteams.

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Die Abstimmung per Briefwahl wird in den USA von jedem Bundesstaat individuell geregelt. Bis zur letzten geplanten Debatte am 22. Oktober könnten daher fast 50 Millionen Amerikaner in 34 Staaten schon abgestimmt haben, argumentierte Trumps Kampagne.

Falls kein zusätzliches TV-Duell angesetzt werde, sollte zumindest das für Ende Oktober geplante vorgezogen werden, forderte das Wahlkampfteam.

Die Forderung des Amtsinhabers, eine weitere Debatte abzuhalten, war etwas ungewöhnlich, denn meistens sind es vor einer Wahl die Herausforderer, die auf möglichst viele TV-Duelle pochen.

Biden liegt in Umfragen derzeit allerdings deutlich vor Trump. Sein Wahlkampfteam hatte zuletzt erklärt, man werde sich an die seit Langem vereinbarten TV-Duelle halten.

RND/dpa

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