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Sicherheitsberater von Trump stellt Biden geordnete Übergabe in Aussicht

  • Donald Trump weigert sich nach wie vor, den Wahlsieg von Joe Biden anzuerkennen.
  • Auch bekommt der gewählte Präsident nicht die Unterstützung bei der Amtsübergabe, wie es sonst üblich ist.
  • Trumps Sicherheitsberater stellt Biden nun aber eine geordnete Übergabe in Aussicht.
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Washington. Der Nationale Sicherheitsberater im Weißen Haus, Robert O’Brien, hat dem gewählten US-Präsidenten Joe Biden eine geordnete Übergabe in Aussicht gestellt.

Zugleich ließ O’Brien am Montag in einem Interview keinen Zweifel daran, dass er es noch nicht für abschließend entschieden halte, dass Biden die Wahl gegen Amtsinhaber Donald Trump tatsächlich gewonnen habe.

Dem vorläufigen Wahlergebnis zufolge ist die Entscheidung eindeutig. Vereidigung und Amtsübernahme sind für den 20. Januar nächsten Jahres geplant.

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O’Brien sagte in dem Interview im Rahmen des digitalen Global Security Forum, es werde zweifelsohne eine „sehr professionelle Übergabe der Amtsgeschäfte“ von Seiten des Nationalen Sicherheitsrats geben - vorausgesetzt, Trumps Klagen seien nicht erfolgreich und Biden stehe als Gewinner fest. „Und offensichtlich sieht es jetzt danach aus.“

Der Trump-Berater fügte hinzu: „Das Großartige an den Vereinigten Staaten ist, dass wir den Staffelstab selbst in den umstrittensten Zeiten weitergegeben haben und friedliche, erfolgreiche Übergänge hatten.“

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Der Republikaner Trump und die meisten seiner Vertrauten behaupten immer noch, er werde am Ende die Wahl gewinnen. Biden war bereits am 7. November von US-Medien als Gewinner ausgerufen worden.

Die faktisch abgewählte Regierung verweigert dem Demokraten jedoch mit Blick auf die Klagen die vom Gesetz vorgesehene Unterstützung für eine Amtsübergabe („transition“). Dadurch bekämen Biden und sein Team schon vor der Amtsübernahme Zugang zu Ministerien, Behörden und vertraulichen Informationen.

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Mit Blick auf die Zusammensetzung des Weißen Hauses unter Biden sagte O'Brien: „Sie werden sehr professionelle Leute haben, um diese Positionen einzunehmen. Viele von ihnen waren schon einmal hier und haben viel Zeit im Weißen Haus in früheren Regierungen verbracht.“

RND/dpa

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