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  • Trump zu Coronavirus: “Es wird alles gut werden” – bisher 200 Infizierte in den USA und 14 Verstorbene

Trump sieht Coronavirus gelassen: “Es wird alles gut werden”

  • Das Coronavirus breitet sich auch in den USA aus.
  • Doch US-Präsident Donald Trump fürchtet sich nicht.
  • Und äußert sich über eine Phobie, die ihm häufig nachgesagt wird – die vorm Händeschütteln.
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Berlin. US-Präsident Donald Trump sieht das Coronavirus weiter gelassen. “Es wird alles gut werden. Jeder muss Ruhe bewahren. Wir haben einen Plan für jedes denkbare Szenario”, sagte er in einem Interview mit dem US-Sender Fox News.

In den USA sind laut “New York Times” bis Freitagmittag bislang 14 Menschen gestorben, deren Tod auf das Coronavirus zurückgeführt wird. Dazu gebe es mehr als 200 bestätigte Infizierte im Land.

Trump will weiter Hände schütteln – auch wenn er es nicht mag

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Aber trotz der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus und der Warnungen vor Händeschütteln gibt US-Präsident Donald Trump Unterstützern weiterhin die Hand, sagte er. Er sei zwar generell kein Freund von Händeschütteln. Und schon als kleiner Junge habe er das möglichst vermieden. Doch mit Blick auf seine Anhänger fügte er hinzu: “Sie wollen deine Hand schütteln, sie wollen Hallo sagen, sie wollen dich umarmen, sie wollen dich küssen, was auch immer. Das muss man machen.”

Der Präsident betonte, es sei unvorstellbar, vor einer Gruppe von Trump-Fans zu stehen und niemandem die Hand zu geben. Er sagte aber auch: “Wenn es jemals eine Zeit gab, Menschen davon zu überzeugen, keine Hände zu schütteln, könnte es diese sein.”

Trump spielt Gefahr des Coronavirus herunter

Schon des Öfteren wurde Trump eine Phobie vor Keimen und Viren nachgesagt. Erst am Donnerstag behauptete er, sich schon seit Wochen nicht mehr ins Gesicht gefasst zu haben. Dennoch spielte der US-Präsident die Gefahr des Coronavirus am Mittwoch in einem weiteren Interview mit Fox News herunter und erklärte, die von der Weltgesundheitsorganisation WHO genannte Sterblichkeitsrate von 3,4 Prozent sei falsch.

Derweil hat der US-Senat ein Gesetz zur Bekämpfung des Virus verabschiedet. 8,7 Milliarden US-Dollar sollen dafür zur Verfügung gestellt werden. Allerdings muss Trump das Gesetz noch unterschreiben.

RND/dpa/cz

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