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Trump weitet US-Einreisestopp auf Großbritannien und Irland aus

  • Donald Trump erweitert den US-Einreisestopp für Europäer.
  • Das Verbot umfasst nun auch Großbritannien und Irland.
  • Die Maßnahme tritt in der Nacht von Montag auf Dienstag in Kraft. Es soll jedoch Ausnahmen geben.
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Washington. US-Präsident Donald Trump weitet den 30-tägigen Einreisestopp für Reisende aus weiten Teilen Europas wegen der Ausbreitung des Coronavirus auf Großbritannien und Irland aus. Das kündigte Trump am Samstag bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus an. Vizepräsident Mike Pence ergänzte, die Maßnahme trete um Mitternacht in der Nacht von Montag auf Dienstag in Kraft.

Amerikaner und Personen mit einer dauerhaften Aufenthaltserlaubnis (Green Card), die sich in diesen beiden Ländern aufhielten, dürften auch danach weiter in die USA einreisen. Sie müssten sich aber Tests unterziehen und sollten sich in eine 14-tägige Selbstquarantäne begeben.

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Damit soll die weitere Ausbreitung des Coronavirus in den USA eingeschränkt werden. Pence sagte, Gesundheitsexperten hätten einmütig dazu geraten, den Einreisestopp wegen zunehmender Infektionszahlen auf Großbritannien und Irland auszuweiten. Um Mitternacht in der Nacht zu Samstag war bereits ein 30-tägiger Einreisestopp für Menschen aus dem Schengen-Raum in Kraft getreten. Der Schengen-Raum umfasst 26 europäische Staaten, darunter Deutschland, Österreich und die Schweiz.

Auch hier gilt, dass Amerikaner und Green-Card-Inhaber weiter einreisen dürfen. Rückkehrer aus den vom Einreisestopp betroffenen Ländern müssen auf einem von 13 Flughäfen in den USA einreisen, die das Heimatschutzministerium bestimmt hat. Nach Angaben des geschäftsführenden Heimatschutzministers Chad Wolf sind außerdem ausländische Diplomaten von den Reiseeinschränkungen ausgenommen.

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Coronavirus: Trump ließ sich testen

Trump hat sich auch auf das Coronavirus Sars-CoV-2 testen lassen. Nach einem Test am Vorabend habe er sich am Samstag die Temperatur messen lassen, sagte Trump. Diese sei „völlig normal“ gewesen, versicherte er und verteidigte seine laxen Umgang mit Ratschlägen von Gesundheitsexperten. Das Ergebnis des Virustests lag noch nicht vor.

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Zuvor hatte das Weiße Haus bekannt gegeben, künftig werde bei allen, die engen Kontakt mit Trump oder Vizepräsident Mike Pence haben, die Körpertemperatur geprüft. Sprecher Judd Deere nannte das eine reine Vorsichtsmaßnahme. Ein Reporter mit erhöhter Temperatur wurde am Samstag nicht hineingelassen.

RND/dpa

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