Trump und Macron beraten über Corona-Krise

  • US-Präsident Donald Trump und der französische Staatschef Emmanuel Macron haben sich zur Corona-Krise unterhalten.
  • Beide hoffen auf ein baldiges Wiedersehen.
  • Beide waren sich zudem einig, die WHO zu reformieren.
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Washington. US-Präsident Donald Trump und der französische Staatschef Emmanuel Macron haben über die Corona-Krise beraten. Nach Darstellung des Weißen Hauses äußerten beide am Sonntag die Hoffnung auf ein baldiges Treffen der Vetomächte des UN-Sicherheitsrates, um über das Vorgehen in der Pandemie zu diskutieren. "Präsident Trump und Präsident Macron waren sich über die Notwendigkeit einig, die Weltgesundheitsorganisation zu reformieren", erklärte die Regierungszentrale in Washington weiter. Von französischer Seite gab es zunächst keine Informationen über die Inhalte des Gesprächs.

Trump hatte kürzlich den Stopp der US-Beiträge an die WHO veranlasst. Er wirft der Sonderorganisation der Vereinten Nationen Hörigkeit gegenüber China und eine zu zögerliche Antwort auf den Corona-Ausbruch vor. Der tiefe Graben im Sicherheitsrat zwischen den USA und China sowie Spannungen zwischen den Vetomächten und den zehn gewählten Mitgliedern - darunter auch Deutschland - hatten die Arbeit an einer Resolution des mächtigsten UN-Gremiums zur Pandemie in den vergangenen Wochen gelähmt. Die Vetomächte Frankreich, Großbritannien, USA, Russland und China hatten eine eigene Resolution sowie einen Gipfel ihrer Staats- und Regierungschefs angestrebt. Aus beidem wurde bislang nichts.

RND/dpa

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