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  • Trump: Staatsstreich vorbereitet? Ex-US-Präsident wollte Getreuen als Justizminister einsetzen

Staatsstreich vorbereitet? Trump wollte Getreuen als Justizminister einsetzen

  • Dass Donald Trump in seinen letzten Tagen als US-Präsident den Wahlleiter von Georgia unter Druck gesetzt hatte, war bekannt.
  • Jetzt kommt heraus: Der frühere US-Präsident hatte offenbar auch vor, den Justizminister auszuwechseln.
  • Ein Getreuer sollte Trump demnach den Sieg in dem Bundesstaat widerrechtlich sichern.
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Washington. Kurz vor dem Ende seiner Präsidentschaft hatte Donald Trump offenbar darüber nachgedachte, einen Getreuen an der Spitze des Justizministeriums zu installieren, der ihm widerrechtlich zum Sieg im US-Bundesstaat Georgia hätte verhelfen sollen. Laut eines Berichts der „New York Times“ soll Trump vorgehabt haben, den geschäftsführende Justizminister Jeffrey A. Rosen durch den Anwalt Jeffrey Clark zu ersetzen.

Trump hatte immer wieder fälschlicherweise behauptet, der knappe Sieg der Demokraten in Washington basiere auf Betrug. Er hatte Justizminister Rosen gedrängt, einen Sonderermittler einzusetzen, um in der Sache zu ermitteln. Und er hatte den Wahlleiter Brad Raffensperger unter Druck gesetzt, die für einen Trump-Sieg fehlenden 11.780 Stimmen „zu finden“.

Beweise für seine Behauptungen hat Trump nie vorgelegt, seine Klagen wurden von mehreren US-Gerichten abgewiesen.

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Die New York Times beruft sich nun auf vier ehemalige Mitarbeiter aus Trumps Stab, deren Namen nicht genannt werden. Der Plan sei gescheitert, weil hochrangige Mitarbeiter des Justizministeriums geschlossen mit Rücktritt gedroht hätten, so die Zeitung.

Clark bestreitet, sich an einem Versuch zur Amtsenthebung Rosens beteiligt zu haben.

RND/ani

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