Trump-Nominierung soll unter Ausschluss der Medien stattfinden

  • Wegen der in Florida steigenden Corona-Infektionen hatte Donald Trump den Nominierungsparteitag der Republikaner dort abgesagt.
  • Nun soll die Trump-Nominierung in North Carolina stattfinden - allerdings unter Ausschluss der Medien.
  • Dabei beruft man sich auf die Corona-Beschränkungen.
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Washington. Die Abstimmung zur Nominierung von US-Präsident Donald Trump als Präsidentschaftskandidat der Republikanischen Partei soll unter Ausschluss der Medien stattfinden. Das teilte eine Sprecherin des Nominierungsparteitags der Republikaner unter Berufung auf Beschränkungen wegen des Coronavirus mit.

Wenn es bei der Entscheidung bleibt, wäre es der erste Nominierungsparteitag in der modernen Geschichte der USA, bei dem keine Reporterinnen und Reporter zugelassen sind. Über den Beschluss berichtete zuerst die Zeitung “Arkansas Democrat-Gazette”.#

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336 Delegierte sollen sich am 24. August im US-Staat North Carolina versammeln, um Trump offiziell zum Kandidaten zu wählen. Sie geben stellvertretend Stimmen für die mehr als 2500 offiziellen Delegierten ab. Trump hatte im Juli den öffentlichen Teil des Nominierungsparteitags im US-Staat Florida abgesagt. Er verwies auf eine Zunahme der Fälle des Virus in den USA.

Nominierungsparteitage sind normalerweise als große Medienveranstaltungen vorgesehen. Dabei versuchen Parteien, so viele Wählerinnen und Wähler wie möglich zu erreichen.

RND/AP

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