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“Vermögen” mit US-Truppen gemacht: Trump kritisiert Deutschland

  • Die USA ziehen Tausende von US-Soldaten aus Deutschland ab.
  • Donald Trump nennt die "Säumnisse" der Bundesregierung bei den Nato-Ausgaben als Grund dafür.
  • Gegenüber einem US-Sender legt der Präsident nun einen weiteren Kritikpunkt nach.
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Washington. US-Präsident Donald Trump hat Deutschland vorgehalten, ein Vermögen mit Truppen seines Landes gemacht zu haben. Er wolle keine Zehntausenden Soldaten in Deutschland, "wo sie ein Vermögen mit den Truppen machen. Wie Sie wissen haben sie (die Deutschen) Städte um unsere Truppen gebaut", sagte Trump am Mittwoch dem TV-Sender Fox. Der Präsident wiederholte seine Vorwürfe, Deutschland sei im Bezug auf Nato-Ausgaben "säumig" und müsse zahlen.

Trumps Hauptkritikpunkt: Deutschland erreiche da Nato-Ziel nicht

US-Verteidigungsminister Mark Esper hatte vergangene Woche angekündigt, knapp 12.000 Soldaten aus Deutschland abzuziehen. 6400 sollen zurück in die USA, 5600 in andere europäische Nato-Staaten verlegt werden - nach jetzigem Stand vor allem nach Italien und Belgien.

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Die Trump-Regierung hatte immer wieder ihr Missfallen darüber aus gedrückt, dass Deutschland das Nato-Ziel, zwei Prozent seiner Wirtschaftskraft in das Militär zu investieren, trotz steigender Verteidigungsausgaben mit momentan 1,38 Prozent deutlich verfehlt.

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Trump kritisiert Bau der Ostseepipeline Nord Stream 2

Trump griff die Bundesregierung im Gespräch mit Fox zudem erneut wegen der Ostseepipeline Nord Stream 2 an: "Wir sollen Deutschland vor Russland beschützen, das ist okay, aber Deutschland bezahlt Russland Milliarden Dollar für Energie", so Trump.

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Der Präsident kritisiert die Pipeline von Russland nach Deutschland seit Jahren. Er hatte Ende 2019 erste Strafmaßnahmen gegen bestimmte Unternehmen ermöglicht, die am Bau von Nord Stream 2 beteiligt sind. Kritiker werfen ihm vor, die Pipeline nur verhindern zu wollen, um mehr amerikanisches Flüssiggas in Europa verkaufen zu können.

RND/dpa

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