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Trump fordert vor möglichen neuen Demonstrationen Verzicht auf Gewalt

  • Mit Blick auf die Amtseinführung des neuen US-Präsidents Joe Biden wird mit neuen Protesten gerechnet.
  • Der abgewählte Präsident Trump rief nun zu gewaltfreien Demonstrationen auf.
  • Die Gemüter im Land müssten sich beruhigen.
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Washington. Der abgewählte US-Präsident Donald Trump hat vor möglichen neuen Protesten anlässlich der Vereidigung seines Nachfolgers Joe Biden zur Gewaltfreiheit aufgerufen. „Angesichts der Berichte über weitere Demonstrationen fordere ich, dass es keine Gewalt, keine Gesetzesverstöße und keinen Vandalismus jeglicher Art geben darf“, hieß es am Mittwoch in einer vom Weißen Haus ausgesandten Mitteilung. „Dafür stehe ich nicht und dafür steht Amerika nicht. Ich fordere alle Amerikaner auf, Spannungen abzubauen und die Gemüter zu beruhigen.“

Anhänger Trumps hatten am Mittwoch vergangener Woche das Kapitol in Washington gestürmt. Kritiker werfen dem Republikaner vor, seine Unterstützer zuvor bei einer Kundgebung aufgestachelt zu haben. Bei den Krawallen kamen fünf Menschen ums Leben, darunter ein Polizist. Trump droht wegen des Angriffs auf das Parlament ein Amtsenthebungsverfahren wegen „Anstiftung zum Aufruhr“, dessen Eröffnung das von den Demokraten beherrschte Repräsentantenhaus noch am Mittwoch beschließen wollte. Der Demokrat Biden wird am Mittwoch kommender Woche vereidigt.

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Die Bundespolizei FBI hat Medienberichten zufolge davor gewarnt, dass es rund um die Vereidigung des Demokraten zu neuen gewaltsamen Protesten kommen könnte. Bis zur Amtseinführung Bidens am Kapitol sollen bis zu 15 000 Soldaten der Nationalgarde eingesetzt werden, um die übrigen Sicherheitskräfte zu unterstützen.

RND/dpa

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