Trump feiert Mueller-Bericht mit „Game-of-Thrones“-Tweet

Muellers Russland-Bericht ist nun online für jeden einsehbar. US-Präsident Trump sieht sich einmal mehr komplett entlastet. Und twittert diesmal in besonderem Stil.

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Washington. Der Mueller-Bericht zu möglichen Verstrickungen Russlands in die US-Präsidentschaftswahl 2016 ist nun in großen Teilen öffentlich zugänglich. Wenig überraschend sieht sich Präsident Donald Trump durch das Papier entlastet – und teilt das via Twitter mit.

Statt nur mit Worten feiert Trump diesmal zusätzlich mit einer Foto-Montage, die stark an die Optik der Serie „Game of Thrones“ erinnert. In der typischen Schriftart steht im Bild „Game Over“. „Für die Hasser und die radikalen Demokraten“ teilt Trump auf diesem Weg mit, dass es keine kriminellen Verbindungen nach Russland gegeben habe.

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Das steht im Mueller-Bericht

Der Bericht des US-Sonderermittlers Robert Mueller zur Russland-Affäre ist seit Donnerstagnbachmittag deutscher Zeit zu großen Teilen öffentlich einsehbar. Das US-Justizministerium veröffentlichte den 448 Seiten starken Report am Donnerstag online, mit aus juristischen Gründen geschwärzten Stellen.

US-Präsident Donald Trump hat nach Muellers Ansicht mehrfach versucht, die Kontrolle über dessen Ermittlung in der Russland-Affäre zu übernehmen. Im Bericht schildert Mueller zehn Episoden, um diese Einschätzung zu belegen. Unter anderem führt er auf, wie Trump FBI-Direktor James Comey feuerte, Mitarbeiter anordnete, Mueller entlassen zu lassen und es Bemühen dazu gab, Zeugen von einer Kooperation abzuhalten.

Mueller befürchtete langen Rechtsstreit mit Trump

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Trumps Anwälte haben das Verhalten des Präsidenten damit begründet, er habe die verfassungsrechtlichen Befugnisse dafür. Muellers Team bezeichnete das Vorgehen jedoch als fragwürdig und entschied, die Geschehen auf ein etwaiges strafrechtlich relevantes Fehlverhalten zu überprüfen.

Das Team war außerdem unzufrieden, mit Trumps schriftlichen Antworten auf Ermittlungsfragen. Diese seien „unzureichend“, geht aus dem Bericht hervor. Das Team entschied aber, Trump nicht für eine Befragung vorzuladen, weil es davon ausging, dass es in der Folge zu einem langwierigen Rechtsstreit kommen würde.

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Trump: „Ich bin am Arsch“

Der Bericht enthält auch pikante Details über Trump. Laut Aufzeichnungen, die Mueller zitiert, hat er sehr erschüttert auf die Ankündigung reagiert, dass es einen Sonderermittler zur Russland-Affäre geben wird. „Oh, mein Gott. Das ist furchtbar. Das ist das Ende meiner Präsidentschaft. Ich bin am Arsch.“

Hier steht der Mueller-Report zum Download bereit

Mueller und sein Team überprüften fast zwei Jahre lang, ob Russland Einfluss auf die US-Wahl 2016 genommen hat, ob es Absprachen mit Trumps Wahlkampfteam gab und ob der Präsident versuchte, die Justiz zu behindern.

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Von pach/RND

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