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Trump droht: „Lasse gefangene IS-Kämpfer an eurer Grenze frei”

  • Die USA fordern Herkunftsländer gefangener ausländischer IS-Terrorkämpfer auf, ihre Staatsbürger zurückzunehmen.
  • US-Präsident Donald Trump droht: „Entweder nehmt ihr sie zurück, oder wir werden sie an euren Grenzen freilassen.”
  • Ausdrücklich erwähnt er Deutschland und Frankreich.
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US-Präsident Donald Trump hat Herkunftsländern ausländischer Kämpfer der Terrormiliz IS mit Konsequenzen gedroht, sollten sie ihre in Syrien gefangen genommenen Staatsbürger nicht zurückzunehmen.

„Irgendwann werde ich sagen müssen, es tut mir leid, aber entweder nehmt ihr sie zurück, oder wir werden sie an euren Grenzen freilassen“, sagte Trump am Rande eines Treffens mit Australiens Premierminister Scott Morrison im Weißen Haus. Der US-Präsident kritisierte, bislang verweigerten europäische Staaten die Rücknahme. Ausdrücklich erwähnte er Deutschland und Frankreich.

Die gefangenen IS-Kämpfer befinden sich noch in Syrien

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Die in Syrien gefassten Kämpfer der Terrormiliz „Islamischer Staat“ werden von den kurdisch geführten Syrischen Demokratischen Kräften (SDF) gefangen gehalten, die von den USA unterstützt werden. „Wir haben Europa einen riesigen Gefallen getan“, sagte Trump. Die Vereinigten Staaten würden nicht Abertausende Gefangene „für die nächsten 50 Jahre“ im US-Gefangenenlager Guantanamo Bay oder an einem anderen Ort internieren und dafür Milliarden Dollar ausgeben. Trump hat europäische Staaten mehrfach und mit wachsender Dringlichkeit zur Rücknahme ihrer in Syrien gefassten Staatsbürger aufgefordert. RND/dpa

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