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Trotz Trumps Asylpolitik: Tausende Migranten auf dem Weg in die USA

  • Seit seinem Amtsbeginn hat US-Präsident Donald Trump die Asylpolitik der USA massiv verschärft.
  • Doch auch die jüngsten Beschränkungen halten Migranten aus Honduras nicht davon ab, den Weg in die Vereinigten Staaten anzutreten.
  • Derzeit sind wieder Tausende Menschen auf der Flucht - sie wollen raus aus einer Welt der Gewalt und Arbeitslosigkeit.
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Chiquimula. Trotz neuer scharfer Asylbeschränkungen versuchen wieder zahlreiche Menschen aus Mittelamerika an die Grenze zur USA zu gelangen. Die guatemaltekische Einwanderungsbehörde gab am späten Donnerstag bekannt, insgesamt hätten sich 2657 Migranten an den Grenzübergängen El Cinchado und Agua Caliente gemeldet. Eine unbekannte Zahl von Migranten kam ohne Papiere über die Grenze, überwiegend aus Honduras.

Am Freitag vor Sonnenaufgang (Ortszeit) wollten mehr als 600 Migranten ihren Marsch Richtung Norden von Esquipulas in Guatemala aus fortsetzen. Sie waren dort am Vortag gelandet, nachdem sie im 160 Kilometer nordwestlich gelegenen Agua Caliente die Grenze überquert hatten.

Andernorts brachten von US-Einwanderungsbeamten begleitete Polizisten am Donnerstag Dutzende Migranten zurück zu der honduranischen Grenzstadt Corinto. Für die meisten der etwa 300 Personen wurde damit ihr Plan durchkreuzt, in einer sogenannten Karawane Richtung USA laufen zu können.

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Flucht aus einer Welt der Gewalt und Arbeitslosigkeit

In dieser Woche haben sich mehrere Tausend überwiegend honduranische Migranten zu Fuß auf den Weg Richtung USA gemacht. Sie wollen Gewalt und Arbeitslosigkeit entkommen. 2019 verschärften die USA ihre Maßnahmen, um die Migrationsbewegung von Süd nach Nord aufzuhalten; unter anderem wurde auch die Zusammenarbeit mit den Regierungen im Süden ausgebaut. Washington zufolge hat dies bereits erste Früchte getragen und die Zahl der Migranten reduziert, die dem Aufruf für eine neue "Karawane" gefolgt sind.

"Ich würde sagen, dass diese Karawane nicht annähernd an das herankommt, was wir 2018 und ein bisschen 2019 gesehen haben", sagte der amtierende US-Heimatschutzminister Chad Wolf am Donnerstag im Radio Fox News. "Ein paar Leute hier und ein paar Leute da. Was sich verändert hat, ... ist die Zahl der Vereinbarungen, die wir mit Honduras, Guatemala und auch Mexiko getroffen haben."

RND/AP

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