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Trotz Trump-Behauptung: USA haben keinen Hinweis auf Angriff in Beirut

  • Donald Trump äußerte nach der Explosion in Beirut schnell Spekulationen.
  • Seine Top-Generäle gingen von einem Angriff aus, erklärte der US-Präsident.
  • Hochrangige Mitarbeiter aus Militär und Geheimdiensten weisen Trumps Aussagen jedoch zurück.
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Beirut/Washington. Die US-Regierung geht nach der massiven Explosion im Libanon zunächst nicht von einem Angriff eines anderen Staates oder von Stellvertretermächten aus - auch wenn US-Präsident Donald Trump schnell etwas anderes behauptet hatte. Ursache der Explosion sei vermutlich die fehlerhafte Lagerung von entzündlichem Material gewesen, danach sehe es derzeit aus, sagten ein hochrangiger Mitarbeiter im US-Verteidigungsministerium und ein Mitglied der US-Geheimdienste der Nachrichtenagentur AP am Mittwoch. Sie wollten sich nur anonym zu Erkenntnissen der Geheimdienste äußern, weil ihnen eine öffentliche Stellungnahme nicht gestattet war.

Der Pentagonmitarbeiter sagte, im Verteidigungsministerium habe man "keine Ahnung", auf was Präsident Donald Trump sich bezog, als er am Dienstag erklärte, die Explosion "sieht aus wie ein fürchterlicher Angriff". Später sagte er, seine "großartigen Generäle" hätten ihm gesagt, sie glaubten, es handele sich um einen Angriff. Weitere Nachfragen dazu verwies das Pentagon an das Weiße Haus.

RND/AP

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