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Tod von Demonstrant in Belarus: Behörden räumen Verantwortung ein

  • Ein 34-jähriger Mann war der erste Tote bei den seit Monaten andauernden Protesten in Belarus.
  • Die Behörden haben nun die Verantwortung für den Tod dieses Demonstranten eingeräumt.
  • Sie sehen allerdings keine Schuld beim Vorgehen der Sicherheitskräfte.
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Minsk. Sechs Monate nach Beginn der Proteste gegen den Machthaber Alexander Lukaschenko in Belarus (Weißrussland) haben die Behörden die Schuld für den Tod eines Demonstranten eingeräumt. Aufgrund tragischer Umstände sei „eine der Wunden“ tiefer gewesen.

Dies habe schließlich zum Tod des Mannes geführt, zitierte die staatliche Nachrichtenagentur Belta am Freitag den Chefermittler Iwan Noskewitsch. Der 34-jährige Demonstrant war der erste Tote bei den Protesten.

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Sie hatten von ihrer Wohnung aus die Proteste nach den Präsidentenwahlen live gefilmt und kommentiert.  © Reuters
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Die Behörden des autoritären Landes sahen allerdings keine Schuld beim Vorgehen der Sicherheitskräfte. Der Mann habe am 10. August 2020 mit seinen Handlungen die Polizei provoziert und sei stark alkoholisiert gewesen. Die Sicherheitskräfte hätten mit dem Einsatz von nichttödlichen Waffen aus größerer Distanz korrekt gehandelt. Es wurden keine weiteren Ermittlungen eingeleitet.

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Früheren Medienberichten zufolge hatte die Polizei intern berichtet, dass der Mann durch ein Gummigeschoss getötet worden war. Das Innenministerium hatte zunächst behauptet, dass er einen explosiven Gegenstand werfen wollte und bei der Explosion ums Leben kam.

RND/dpa

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